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09.05.2011

06:17 Uhr

Sorge um Griechenland

Euro stabilisiert sich nach Kursrutsch

Wie geht es mit Griechenland weiter? Am Freitag brodelte die Gerüchteküche, das warf den Euro weiter zurück. Klarheit gibt es noch nicht, aber die Gemeinschaftswährung erholt sich ein wenig von ihren Verlusten.

Griechenlands Finanzminister George Papaconstantinou kann die Märkte nicht beruhigen. Quelle: dpa

Griechenlands Finanzminister George Papaconstantinou kann die Märkte nicht beruhigen.

DüsseldorfDer Euro hat sich am Montag an den Finanzmärkten in Fernost fester gezeigt. Die Gemeinschaftswährung konnte damit ihren Abwärtstrend stoppen, den es am Freitagabend im Anschluss an Medienberichte gegeben hatte, wonach Griechenland einen Austritt aus der Euro-Zone in Erwägung zieht. EU und Griechenland hatten den Bericht von „Spiegel Online“ später dementiert. Eine deutliche Zunahme langer Positionen in Euro deutet allerdings auf die Risiken weiterer Kursverluste hin.

Ein Euro kostete im asiatischen Handel mit 1,4363 Dollar 0,3 Prozent mehr als im späten New Yorker Handel vom Freitag. Der Dollar stieg zum Yen um 0,1 Prozent auf 80,76 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2606 und zum Dollar mit 0,8758.

Händler zeigten sich am Montag nicht sicher, ob die Turbulenzen für den Euro nach dem Reißen mehrerer wichtiger Unterstützungslinien vorüber sind. Der Händler einer japanischen Bank sagte, wichtig seien die für Mittwoch anstehenden Daten aus China zu Inflation und Industrieproduktion. Sollten diese schwach ausfallen, werde dies wohl eine Reaktion beim Euro auslösen.

Von

rtr

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