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24.01.2011

09:54 Uhr

Sorge um Sparwillen

Regierungskrise in Irland drückt den Euro

VonReuters

Die unsichere politische Lage in Irland hat den Euro nach seinem jüngsten Höhenflug etwas zurückgeworfen. Anleger fürchten nachlassende Sparbemühungen des hoch verschuldeten Landes unter einer neuen Regierung.

Irlands Premierminister Brian Cowen blickt einer unsicheren Zukunft entgegen. Quelle: dapd

Irlands Premierminister Brian Cowen blickt einer unsicheren Zukunft entgegen.

FrankfurtDie wieder stärker in den Fokus rückende europäische Schuldenkrise hat den Euro am Montag belastet. Die Gemeinschaftswährung gab auf 1,3580 Dollar nach von 1,3615 Dollar im späten US-Freitagsgeschäft. Vor allem das Platzen der Regierungskoalition in Irland beunruhigte Anleger.

Angesichts der nun für Anfang März angesetzten Neuwahlen werde es noch schwieriger, den Sparhaushalt in den kommenden Wochen unter Dach und Fach zu bringen, urteilten Analysten einhellig. Vielmehr bestehe das Risiko, dass eine neue Regierung das Hilfspaket wieder aufschnüren könnte.

Am Anleihemarkt gerieten die irischen Papiere verstärkt unter Druck. Die zehnjährigen Anleihen rutschten in der Spitze um 1,57 Punkte ab, erholten sich dann aber wieder etwas. Rund anderthalb Stunden nach dem europäischen Handelsstart lagen sie noch 23 Ticks im Minus bei 75,31 Zählern und rentierten mit 8,891 Prozent. Der Bund-Future lag zwölf Ticks im Minus bei 123,64 Zählern. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 3,187 Prozent.

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