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01.06.2012

13:57 Uhr

Spanische Regierung

Euro-Zukunft entscheidet sich in Spanien und Italien

Spaniens Wirtschaftsminister erwartet, dass die kommenden Wochen zeigen werden, ob die Gemeinschaftswährung weiter Bestand hat. Zentral ist dabei der Umgang mit der Krise in Italien und Spanien selbst.

Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos während einer Regierungssitzung zur Finanzreform in Madrid. dpa

Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos während einer Regierungssitzung zur Finanzreform in Madrid.

BarcelonaDie Zukunft des Euro entscheidet sich nach Ansicht der Madrider Regierung in den kommenden Wochen in Spanien und Italien. Diese beiden Länder bildeten nach den EU-Rettungsaktionen für Griechenland, Irland und Portugal die schwächsten Glieder in der Kette der Eurozone, sagte der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos in Sitges bei Barcelona. „Der Kampf um den Euro wird derzeit in so bedeutenden Staaten wie Spanien und Italien ausgefochten, und dies bedeutet, dass wir besonders verantwortungsbewusst agieren müssen.“

Der Minister äußerte sich zuversichtlich, dass Spanien zu einem Musterbeispiel dafür werde, wie man eine schwere Krise überwinden könne. „Wenn wir alles richtig machen, wenn die Risikoaufschläge für die Staatsanleihen sinken und die Kapitalströme wieder normal fließen, wird dies den Weg dafür freimachen, dass es mit dem Projekt der europäischen Einigung weiter vorangeht“, sagte De Guindos nach Medienberichten vom Freitag am Vorabend auf einer Konferenz.

Von

dpa

Kommentare (16)

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Petra

01.06.2012, 14:38 Uhr

"Entweder ihr bezahlt, oder Merkels Traum vom Euro zerbricht!"
So lautet die Kurzversion der Aussage.

"Gleiches Recht für alle!"
wird es dann schon sehr bald auch aus Frankreich und anderen Ländern schallen. Wenn Griechenland einen Schuldenschnitt und sehr viel neues Geld erhält, warum dann nicht auch Frankreich, Italien und alle restlichen "Schuldenländer"? Gleiches Recht für alle!
Spätestens dann werden unsere hochbezahlten und wohlversorgten Politiker und Spitzenbeamte erkennen, daß wir, das Deutsche Volk, das Spiel endgültig verloren haben - leider zu spät! Der Klügere gibt eben so lange nach, bis er der Dümmere ist. Ein sehr hoher Preis, um die Profilierungssucht unserer Politiker zu bedienen.

egal

01.06.2012, 14:46 Uhr

Die Bürger in Deutschland haben die Schnauze schon lange voll vom Euro!
Jetzt zeigt sich, daß die anderen Länder nur unser Geld wollen!

Zahlmeister

01.06.2012, 15:45 Uhr

Der Euro wird scheitern, egal was die Politiker und Schreiberlinge behaupten.

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