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19.01.2011

10:52 Uhr

Sprung über 1,35 Dollar

Euro-Anleger schieben Schuldenkrise beiseite

Um die europäischen Krisenstaaten ist es etwas ruhiger geworden. Die Commerzbank hält das Thema Schuldenkrise gar für "abgenutzt". Dem Euro hilft das, er steigt erstmals seit acht Wochen wieder über 1,35 Dollar.

HB FRANKFURT. Der Euro ist am Mittwoch über die Marke von 1,35 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit acht Wochen gestiegen. In den Handelsräumen kursierten Spekulationen, wonach asiatische Notenbanken die Gemeinschaftswährung kauften. Auf der Handelsplattform EBS stieg der Euro in der Spitze bis auf 1,3508 Dollar, bröckelte im Verlauf aber wieder auf 1,3455 Dollar ab.

"Auch wenn weder das Treffen der Eurogruppe am Montag, noch das gestrige Ecofin-Meeting greifbare Ergebnisse gebracht haben, scheint die europäische Schuldenkrise derzeit als Thema für den Devisenmarkt etwas abgenutzt zu sein", schrieb die Commerzbank in einem Marktkommentar. "Die Zeit für eine generelle Entwarnung scheint uns aber noch zu früh", hieß es weiter. Nach wie vor gebe es keine nachhaltigen Lösungen.

Am Rentenmarkt legte der Bund-Future um 30 Ticks auf 124,35 Zähler zu. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 3,106 (Dienstagschluss: 3,101) Prozent.

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