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14.03.2013

14:29 Uhr

Studie

Goldman Sachs bei Rohstoff-Erträgen auf Platz eins

Gemessen an den Erlösen ist Goldman Sachs der erfolgreichste Rohstoffhändler des vergangenen Jahres. Doch viele Geldhäuser überarbeiten ihren Rohstoffstrategien. Europäische Banken tauchen erst in der zweiten Reihe auf.

Viele Banken überarbeiten ihre Rohstoffstrategien: Die UBS will ihren Handel mit Agrarprodukten künftig einstellen. dpa

Viele Banken überarbeiten ihre Rohstoffstrategien: Die UBS will ihren Handel mit Agrarprodukten künftig einstellen.

Goldman Sachs hat im vergangenen Jahr die höchsten Erlöse unter Rohstoffhändlern erwirtschaftet. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten Studie von Coalition, einem Analyse-Unternehmen mit Sitz in London.

Platz zwei bei den Einnahmen aus dem Rohstoff-Geschäft belegten JPMorgan, gefolgt von Morgan Stanley auf dem dritten Rang. Sprecher der drei Banken wollten sich nicht dazu äußern. Auf Basis der Erlöse von 2011 waren der Studie zufolge Barclays und Bank of America Merrill Lynch die Spitzenreiter.

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In der zweiten Reihe rangierten die Deutsche Bank, Barclays und UBS, während BofAML, Citigroup und Credit Suisse die dritte Klasse bildeten. Coalition nannte für die zweite und dritte Klasse keine spezifische Rang-Reihenfolge mehr.

Nach einer Schätzung von Coalition im Februar brach der Rohstoff-Erlös der zehn größten Banken im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf 6 Milliarden Dollar (4,6 Milliarden Euro) ein. Der Standard & Poor's GSCI Spot Index für Rohmaterialien stieg 2012 um weniger als 0,3 Prozent, wobei die Volatilität so niedrig ausfiel wie zuletzt 2002. Das geht aus Daten von Bloomberg hervor.

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„Niedrige Volatilität und eine geringere Kundenaktivität” hätten im vergangenen Jahr zu dem Rückgang der Rohstofferträge beigetragen, erklärte Coalition in einem Bericht vom vergangenen Monat. Auch eine strengere Regulierung und Kapitalfragen hätten dazu geführt, dass die Banken ihre Rohstoffstrategien überarbeitet hätten.

Die Entwicklung blieb nicht ohne Folgen für Mitarbeiter. Barclays schloss im Februar den spekulativen Handel mit Agrarprodukten. Die Deutsche Bank hat Händler für Strom und Erdgas in den USA und in Europa entlassen. Und die UBS aus der Schweiz gibt ihren Handel mit Öl, Industriemetallen und Agrarprodukten ebenfalls auf.

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