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24.07.2011

10:24 Uhr

ThyssenKrupp

Sinkende Erzpreise erst 2014

Nach einem drastischen Anstieg der Rohstoffkosten rechnet ThyssenKrupp erst 2014 mit sinkenden Preisen für Erz. Bei den Kohlepreise sieht der Konzern bis jedoch keine Entspannung.

Ein Arbeiter schüttet Sand in kochenden Stahl. Quelle: dpa

Ein Arbeiter schüttet Sand in kochenden Stahl.

Essen/RotterdamDer größte deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp erwartet nach einem drastischen Anstieg der Rohstoffkosten frühestens in drei Jahren sinkende Erzpreise. Hintergrund sei der weltweite Ausbau von Eisenerzgruben und damit ein künftig erhöhtes Angebot, sagte der Finanzvorstand von ThyssenKrupp Steel Europe, Peter Urban, in Rotterdam.

Bei Erzpreisen von derzeit 170 bis 180 Dollar je Tonne sei jedoch lediglich mit einem Rückgang von etwa 20 bis 30 Dollar pro Tonne zu rechnen. Bei den ebenfalls kräftig gestiegenen Kohlepreisen sei dagegen keine Entspannung in Sicht, sagte Urban. Auch der Präsident der Düsseldorfer Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, rechnet bis 2014/2015 weiter mit hohen Rohstoffkosten für die Branche.

Seit Anfang 2010 seien die Preise für Erz und Kohle um jeweils rund 300 Prozent gestiegen, sagte Urban. Auf das alte Preisniveau werde man voraussichtlich nicht mehr zurückkehren. 2009 hatten die Erzpreise noch bei rund 60 Dollar je Tonne gelegen.

Von

dpa

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