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08.07.2015

09:43 Uhr

Trotz Griechenlandkrise

Euro steigt auf knapp über 1,10 Dollar

Stark belastet wird der Euro durch den drohenden Grexit auch weiterhin nicht: Zwar bleibt die Griechenlandkrise Hauptthema an den Finanzmärkten, doch der Eurokurs steigt am Mittwoch knapp über die Marke von 1,10 Dollar.

Hauptthema an den Finanzmärkten bleibt das immer wahrscheinlicher werdende Ausscheiden des Landes aus dem Euroraum. dpa

Euros und Drachmen

Hauptthema an den Finanzmärkten bleibt das immer wahrscheinlicher werdende Ausscheiden des Landes aus dem Euroraum.

FrankfurtDer Euro hat am Mittwoch knapp über der Marke von 1,10 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1010 Dollar, nachdem sie im asiatischen Handel bis auf 1,0974 Dollar gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,0931 Dollar festgesetzt.

Hauptthema an den Finanzmärkten bleibt die Griechenlandkrise und das immer wahrscheinlicher werdende Ausscheiden des Landes aus dem Euroraum. Stark belastet wurde der Euro durch die Aussicht eines Grexits bisher aber nicht. „Für den Devisenmarkt ist dies schon lange kein Schreckensszenario mehr“, heißt es in einem Kommentar von Fachleuten der Commerzbank. Einige Experten erklären die Gelassenheit des Euro damit, dass Griechenland als Sonderfall unter den Euroländern betrachtet werde.

Von

dpa

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