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06.05.2016

08:21 Uhr

Trotz Kanada-Waldbränden

Ölpreise gehen wieder auf Talfahrt

Schwere Waldbrände in Kanada führten zuletzt dazu, dass die Öl-Fördermenge des Landes gedrosselt wurde und auch der Weltmarktpreis für Öl stieg. Ein nachhaltiger Preisschub am Ölmarkt wurde dadurch aber nicht ausgelöst.

Am Markt wurden das hohe Produktionsniveau des Ölkartells Opec und die abermals auf Rekordhöhe gestiegenen Rohölvorräte in den USA als Gründe für die sinkenden Preise genannt. dpa

Ölpreis

Am Markt wurden das hohe Produktionsniveau des Ölkartells Opec und die abermals auf Rekordhöhe gestiegenen Rohölvorräte in den USA als Gründe für die sinkenden Preise genannt.

SingapurDie Ölpreise sind am Freitag trotz einer deutlich reduzierten Ölproduktion in Kanada wegen starker Waldbrände gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 44,57 US-Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni fiel um 51 Cent auf 43,81 Dollar.

Aufgrund starker Waldbrände in Kanada waren die Ölpreise am Donnerstag zeitweise deutlich gestiegen. Zahlreiche in der Provinz Alberta angesiedelte Unternehmen, die vornehmlich Ölsande fördern, haben ihre Produktion eingestellt oder gedrosselt. Ein nachhaltiger Preisschub am Ölmarkt wurde dadurch jedoch nicht ausgelöst. Am Markt wurden das hohe Produktionsniveau des Ölkartells Opec und die abermals auf Rekordhöhe gestiegenen Rohölvorräte in den USA als Gründe für die sinkenden Preise genannt.

Von

dpa

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