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14.06.2012

10:36 Uhr

Über 1.600 Dollar

Spekulation auf Fed-Hilfen stützt Goldpreis

Die Gerüchte um eine Konjunkturhilfe der US-Notenbank lassen nicht nach - Und stützen den Goldpreis. Sollte es zu einer Lockerung der Geldpolitik kommen, dürften die Preise weiter steigen.

Blick auf einige 1000-Gramm-Goldbarren. dpa

Blick auf einige 1000-Gramm-Goldbarren.

Frankfurt Spekulationen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die Fed haben den Goldpreis deutlich über 1600 Dollar gehalten. Die zuletzt wieder schwächeren US-Konjunkturdaten ließen die Gerüchte um eine Konjunkturhilfe der US-Notenbank nicht verstummen, erklärten Marktbeobachter. Die US-Einzelhändler hatten am Mittwoch den zweiten Monat in Folge Umsatzeinbußen vermeldet.

Die Einzelhandelsdaten gelten als wichtiger Indikator für die Konjunkturentwicklung in den USA, da deren Wirtschaftsleistung zu mehr als zwei Dritteln vom privaten Konsum abhängt. "Sollte es doch noch zu einer weiteren Lockerung der Geldpolitik kommen und der Inflationsdruck zunehmen, dürften der Gold- und Silberpreis deutlich zulegen", sagte Jeremy Friesen, Rohstoffexperte bei der Societe Generale in Hongkong. Gold verteuerte sich am Donnerstag in der Spitze um 0,4 Prozent auf 1623,55 Dollar je Feinunze, Silber notierte nahezu unverändert bei 29,96 Dollar.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Ohweiohweiohwei

18.06.2012, 19:57 Uhr

Endlich mal ein Artikel über Gold vom Handelsblatt, der voll und ganz zutrifft. Weiter so! Und keine Banker zum Thema Gold befragen (die wollen nur ihre eigenen spekulativen)Produkte verkaufen und verdienen nichts vom Goldverkauf).

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