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18.01.2005

17:06 Uhr

Über einen längeren Zeitraum soll Goldpreis weiter sinken

Dollar drückt Goldpreis

Der Goldpreis hat am Dienstag im europäischen Handel den Rückzug angetreten. Maßgeblichen Anteil daran hatte der Dollar, der sich dank der unterwartet hohen US-Kapitalzuflüsse im November und dank der Aussicht auf weitere Zinserhöhung im Aufwind befand.

HB LONDON/ZÜRICH. Eine festere US-Währung macht Gold und anderen Metallen, die in Dollar gehandelt werden, weniger attraktiv für Anleger aus anderen Währungsräumen

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Über einen längeren Zeitraum gesehen werde der Goldpreis sinken, doch derzeit erwarteten zu viele Marktteilnehmer noch einen Anstieg. Gold dürfte deshalb wohl weiter um 420 Dollar pendeln, sagte Simon Weeks von ScotiaMocatta. Ein weiterer Verfall könnte durch das solide Unterstützungsband im Bereich 419 bis 415 Dollar gestoppt werden. Die physische Nachfrage sei unverändert intakt und auch die in letzter Zeit stark zurückgegangenen spekulativen Long-Positionen könnten unter Umständen wieder aufgefüllt werden. Beide Faktoren sprächen für ein weiterhin bestehendes Gold-Aufwärtspotenzial.

Zum Handelsschluss in Europa notierte Gold bei 421,50/422,25 Dollar je Feinunze nach 422,00/422,50 Dollar am Vorabend. Das zweite Fixing in London erfolgt bei 421,75 Dollar nach 422,55 Dollar am Vormittag. Am Montag hatte das Nachmittagsfixing 422,25 Dollar betragen. Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 15.993/16.243 (Vorabend 15.914/16.164) sfr an.

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