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22.01.2013

14:58 Uhr

Ungarn

Spekulationen auf lockere Geldpolitik belasten Forint

Die Währung Ungarns ist unter Druck geraten. Grund ist der nahende Führungswechsel in der ungarischen Zentralbank. Börsianer gehen davon aus, dass der neue Chef die Geldpolitik lockern werde.

Neu geprägte 200 Forint Münzen in Budapest. Die ungarische Währung ist unter Druck geraten. dpa

Neu geprägte 200 Forint Münzen in Budapest. Die ungarische Währung ist unter Druck geraten.

FrankfurtDer nahende Führungswechsel in der ungarischen Zentralbank hat am Dienstag die Währung des Landes belastet. Dollar und Euro verteuerten sich in der Spitze um jeweils ein knappes Prozent auf 221,95 beziehungsweise 294,55 Forint. Einem Bericht des Wirtschaftsportals hvg.hu zufolge soll Wirtschaftsminister György Matolcsy, ein enger Vertrauter des Ministerpräsidenten Viktor Orban, Andras Simor ablösen, dessen Amtszeit im März ausläuft.

Börsianer gehen davon aus, dass die Notenbank unter Matolcsy die Geldpolitik deutlich lockern werde. Der Wirtschaftsminister hatte Mitte Januar kritisiert, es sei falsch gewesen, von 2002 bis 2010 mit einem starken Forint die Inflation zu bekämpfen.

Die Ratings der Euro-Länder

Belgien

S&P Rating: AA
Ausblick: Negativ
Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Negativ
Fitch Rating: AA
Ausblick: Stabil

Deutschland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Estland

S&P Rating: AA-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Finnland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Frankreich

S&P Rating: AA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Griechenland

S&P Rating: B-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Caa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: B
Ausblick: Stabil

Irland

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Italien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Luxemburg

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Malta

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A3
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Niederlande

S&P Rating: AA+
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Österreich

S&P Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Portugal

S&P Rating: BB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba2
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: BB+
Ausblick: Negativ

Slowakei

S&P Rating: A
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Slowenien

S&P Rating: A-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Negativ

Spanien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Zypern

S&P Rating: B
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Caa3

Ausblick: Negativ

Fitch Rating: B-

Ausblick: Stabil

Die aktuelle Forint-Schwäche könnte Auswirkungen auf die Zentralbank-Sitzung am 29. Januar haben, betonte Analyst Zsolt Kondrat von der MKB Bank. „Sollte der Kurs nahe 290 Forint liegen, rechnen wir mit einer weiteren Zinssenkung.“ Bewege er sich aber auf die 300 Forint zu, sinke die Wahrscheinlichkeit.

Von

rtr

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