Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.04.2013

17:33 Uhr

Unsicherheit am Markt

Wirtschaftlicher Ausblick belastet Ölpreis

Die Signale für die Wirtschaft sind durchwachsen. Der Ausblick für die Konjunktur ist voller Unsicherheiten. Marktteilnehmer halten sich deshalb noch zurück. Das zeigt sich auch beim Ölpreis.

Erdölraffinerie nahe Bagdad. Der Ölpreis ist leicht gefallen. ap

Erdölraffinerie nahe Bagdad. Der Ölpreis ist leicht gefallen.

SingapurAn den Rohstoffmärkten haben die Rohölpreise am Dienstag im Handelsverlauf zunehmend nachgegeben. Der Ölpreis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni notierte zuletzt 0,8 Prozent niedriger bei 93,74 Dollar. Öl der Sorte Brent wurde mit 102,86 Dollar 0,9 Prozent leichter gehandelt.

Enttäuschende US-Konjunkturdaten deuten nach Ansicht von Volkswirt Ralf Umlauf auf eine “Wachstumsdelle” nach dem starken ersten Quartal hin. Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago war mit einem Stand von 49,0 im April hinter der Prognose von 52,5 klar zurück geblieben.

Was 2012 aus 1.000 Euro wurde

Zypriotische Aktien (CSE)

407 Euro

Öl (WTI)

899 Euro

Spanische Aktien (Ibex)

968 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

989 Euro

Sparbuch (Durchschnitt)

1005 Euro

Tagesgeld (Durchschnitt)

1014 Euro

US-Staatsanleihen

1029 Euro

Gold

1034 Euro

Bundesanleihen

1038 Euro

Dow Jones

1049 Euro

Silber

1052 Euro

Nikkei 225

1069 Euro

EuroStoxx 50

1149 Euro

Schweizerische Aktien (SMI)

1167 Euro

Italienische Staatsanleihen

1203 Euro

Euro-Unternehmensanleihen (Non-Investment-Grade)

1242 Euro

Irische Staatsanleihen

1297 Euro

Dax

1299 Euro

Griechische Aktien (ASE)

1342 Euro

Griechische Staatsanleihen (inkl. Schuldenschnitt, ohne Rückkauf)

1452 Euro

Türkische Aktien (ISE 100)

1576 Euro

Venezolanische Aktien (IBC)

2882 Euro

“Es ist schwer auszumachen, wo die Nachfrage in den USA herkommen soll”, sagte David Lennox, Analyst der Fat Prophets in Sydney. “Bis wir keinen robusten Ausblick für die Konjunktur haben, ist keine Veränderung abzusehen. Die Vorräte sollten jedes Anziehen der Nachfrage decken.” Über die Lagerbestände werden die Daten der Energy Information Administration am Mittwoch Auskunft geben.

Gold notierte mit 1.468,04 Dollar je Unze 0,5 Prozent leichter. Es litt damit unter anhaltenden Mittelabflüssen aus börsengehandelten Fonds, die mit Gold hinterlegt sind. “Die Besitzer von börsengehandelten Gold-Fonds fahren fort, ihre Bestände zu liquidieren”, schrieb James Steel, Analyst bei HSBC Securities (USA) Inc., in einem Kommentar.

Die Bestände sind im April bislang um 168,2 Tonnen gefallen und haben damit den stärksten Rückgang auf Monatsbasis erlitten, wie aus Bloomberg-Daten hervorgeht. Obwohl sich der Gold-Preis vom Tief am 16. April bei 1321,95 Dollar wieder erholt hat, liegt er noch deutlich unter dem Stand zu Monatsbeginn von rund 1600 Dollar. Silber verlor 1,7 Prozent auf 24,15 Dollar und steuert damit auf den stärksten Monatsverlust seit Dezember 2011 zu.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

JJJ

30.04.2013, 10:51 Uhr

Nein! Jetzt wird der Ölpreis wieder billiger... Sch... Spekulanten!!!

Gut, dass wenigstens das Benzin dank der immensen Steuern teuer bleibt...

;-)

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×