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05.03.2012

14:46 Uhr

Unter 1,32 Dollar

Schwache Konjunkturdaten dämpfen Euro-Nachfrage

Die Konjunkturschwäche in Europa treibt Anleger vom Devisenmarkt in Bundesanleihen. Auch Chinas niedriges Wachstumsziel belastet die europäische Gemeinschaftswährung - und natürlich die Krise in Griechenland.

Der Euro bleibt Sorgenkind, weil Athens Schuldenschnitt wackelt. dpa

Der Euro bleibt Sorgenkind, weil Athens Schuldenschnitt wackelt.

FrankfurtDer Kurs des Euro hat sich am Montag nach einer Talfahrt in der vergangenen Woche stabilisiert und ist wieder über die Marke von 1,32 US-Dollar gestiegen. Im Nachmittagshandel stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3203 Dollar, nachdem sie am Vormittag noch auf ein Tagestief bei 1,3160 Dollar gesackt war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,3220 (Freitag: 1,3217) Dollar festgesetzt.

Der Dollar kostete damit 0,7564 (0,7566) Euro. Zum Vergleich: Am letzten Mittwoch stand die Gemeinschaftswährung noch zeitweise bei fast 1,35 Dollar.  „Der Euro hat sich über der Marke von 1,30 Dollar stabilisieren können“, kommentierte Devisenexperte Peter Meister von der BHF-Bank den Handel.

Nach einer Reihe von unerwartet positiven Konjunkturdaten aus der Eurozone habe sich die Sorge vor einem „konjunkturellen Absturz“ abgeschwächt. Zudem konnte die EZB nach Einschätzung des Experten mit der jüngsten Finanzspritze für die Geschäftsbanken der Eurozone bei der Gemeinschaftswährung „einen Boden einziehen“.  

Trotz der aktuellen Stabilisierung bleibe die Euro-Schuldenkrise aber nach wie vor eine Bedrohung für die Gemeinschaftswährung. Vor allem die Lage in Griechenland sei weiterhin schwierig, sagte Experte Meister. Trotz monatelanger Verhandlungen sei die Zustimmung der privaten Gläubiger zu einem Schuldenschnitt für das von der Pleite bedrohte Euroland nach wie vor unklar. Derzeit läuft die Frist für ein Umtauschangebot der Griechen an die privaten Gläubiger.

Das Ergebnis erwarten Händler am kommenden Freitag.  Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83465 (0,83270) britische Pfund, 107,54 (107,74) japanische Yen und 1,2051 (1,2062) Schweizer Franken fest. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.705,00 (Freitag: 1.707,00) Dollar fixiert. Ein Kilogramm Gold kostete 40.710,00 (40.870,00) Euro.

Von

rtr

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