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15.10.2013

08:01 Uhr

US-Haushaltsstreit

Ölpreise geben leicht nach

Während der Dollar angesichts einer nahenden Einigung im US-Haushaltsstreit zulegt, sind die Rohstoff-Händler pessimistischer. Der Ölpreis notiert bei zehn Cent niedriger als am Vortag.

Eine Ölplattform in der Ostsee. Der Preis von Rohöl steigt. dpa

Eine Ölplattform in der Ostsee. Der Preis von Rohöl steigt.

SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag leicht gesunken. Die Anleger hielten sich wegen der jüngsten Entwicklung im US-Haushaltsstreit am Ölmarkt vorerst zurück, wie es von Händlern hieß. Zuletzt gab es Hinweise auf eine mögliche politische Einigung in Washington. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 110,94 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI sank ebenfalls leicht um 21 Cent auf 102,20 Dollar.

Die Anleger am Ölmarkt blicken derzeit gespannt auf den US-Haushaltsstreit. Nach Wochen der totalen Blockade zeichnet sich ein möglicher Kompromiss ab. Spitzenvertreter von Republikanern und Demokraten arbeiten gemeinsam an einer Übergangslösung, die den Konflikt um das Schuldenlimit und den Etat für das laufende Haushaltsjahr vorerst entschärfen könnte. Die Zeit für einen Kompromiss drängt. Bis Donnerstag muss die Schuldenobergrenze von derzeit 16,7 Billionen Dollar angehoben werden, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden.

Von

dpa

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