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22.11.2012

14:49 Uhr

Verunsicherte Investoren

Goldpreis bewegt sich nicht

Der Goldpreis hat am heutigen Handelstag kaum Veränderungen gezeigt. Die Investoren sind vorsichtig: Die weltweit niedrigen Zinsen, aber auch den andauernden Ankauf von Gold durch die Zentralbanken verunsichern sie.

Die Zentralbanken kaufen weiter Gold ein. dpa

Die Zentralbanken kaufen weiter Gold ein.

FrankfurtDer Goldpreis ist am Donnerstag kaum von der Stelle gekommen. Mit 1729 Dollar kostete die Feinunze etwa so viel wie am Vorabend. Händler sprachen von einem orientierungslosen Handel. „Die Investoren sind extrem vorsichtig", sagte ein Analyst. Wegen des Thanksgiving-Feiertages in den USA dürfte der Umsatz am Nachmittag Zudem weiter ausdünnen.

Der Haushaltsstreit in den USA, die Schuldenkrise in der Euro-Zone, die weiter extrem niedrigen Zinsen weltweit und vor allem auch kontinuierliche Gold-Käufe durch Zentralbanken stützten Börsianern zufolge aber den Goldpreis insgesamt. Nach früheren Angaben des World Gold Council liegen die Goldkäufe der Zentralbank zum Ende des dritten Quartals neun Prozent über dem Vorjahresniveau.

„2012 wird damit das dritte Jahr in Folge, in dem die Zentralbanken netto Gold kaufen. In den zwei Jahrzehnten zuvor waren die Zentralbanken stets auf der Verkäuferseite zu finden", führten die Commerzbank-Analysten aus. Der am Vortag vom IWF bekanntgegebene Verkauf von 4,2 Tonnen Gold durch Deutschland im Oktober hatte dagegen nur mit der Prägung von Gedenkmünzen durch das Bundesfinanzministerium zu tun, wie die Bundesbank am Vorabend mitgeteilt hat. Nachfolgend die Londoner Vormittagsfixings der wichtigsten Edelmetalle vom Donnerstag.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

22.11.2012, 16:46 Uhr

Der Goldpreis hat am heutigen Handelstag kaum Veränderungen gezeigt. Die Investoren sind vorsichtig.

Liebe Handelsblatt...erzählt das mal bitte einem Goldhändler der mit ECHTEM Gold und nicht mit dem Wertversprechen auf Papier handelt.....dort liegt das echte Gold und nicht die Traumzahlen die digital am Markt rauf und runtermanipuliert werden.

Was wird Ihnen fast jeder Goldhändler bestätigen können? Die Leute kaufen Gold weil sie dem System nicht mehr trauen und der Handel blüht wie seit langem nicht mehr. Das sind die Fakten!

nasowas

22.11.2012, 23:02 Uhr

Ach wie konnte DAS denn passieren an einem US und JP Bankfeiertag

Account gelöscht!

27.11.2012, 16:55 Uhr

Das "Goldverbot" gibt es schon 20 Jahre und praktisch weltweit. Es ist die Goldpreisdrückung, mit der verhindert wird, dass die Massen und auch die Reichen in das Gold gehen und stattdessen Realwertverluste bei ihren Papieranlagen mit Minizinsen hinnehmen. Obwohl der Goldpreis in 10 Jahren bereits um 350% gestiegen ist, erkennt es die Masse immer noch nicht. Das ist das wahre "Goldverbot". Wenn die Goldpreisdrückung zusammenbricht und der Goldpreis explodiert, dann wollen alle nur mehr Gold haben und werden sich dabei von keinem staatlichen Goldverbot davon abhalten lassen.

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