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07.07.2015

16:06 Uhr

Vor dem Griechenland-Gipfel

Euro weitet Verluste aus

Die Unsicherheit über das weitere Verfahren mit Griechenland belastet den Euro-Kurs. Täglich nehmen die Risken zu. Anleger hoffen, dass die kommenden Tage Klarheit in die verfahrene Situation bringen.

Das hellenische Schulden-Drama belastet den Euro. dpa

Griechenland-Krise

Das hellenische Schulden-Drama belastet den Euro.

FrankfurtDer Euro hat am Dienstag im Vorfeld des Griechenland-Gipfels in Brüssel nachgegeben. Die Gemeinschaftswährung war zuletzt mit 1,0937 Dollar 1,1 Prozent leichter als am Vortag. Die Verluste waren damit doppelt so stark wie am Montag, der Kurs der tiefste seit dem 2. Juni. Die Volatilität des Euro gegenüber dem Dollar stieg den dritten Tag in Folge an.

„Die Lage in Griechenland eskaliert weiter“, sagte Lee Hardman, Stratege bei Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ Ltd. in London. „Die Risiken nehmen Tag für Tag zu, und das lastet immer stärker auf dem Euro. Wir brauchen in den kommenden Tagen Klarheit, ob Europa bereit ist, sich Griechenland anzunähern, um eine Einigung zu erzielen.“

„Es gibt hier eine Verzögerung von 24 Stunden“, sagte Peter Gorra von BNP Paribas SA in New York, „die Leute sind gerade aufgewacht und sagen, wow, es sieht wirklich nicht sehr gut aus, und die Dinge die getan werden müssen, werden ziemlich teuer und bitter.“

Der Franken stieg zum Euro um 0,4 Prozent auf 1,0375 Franken. Zum Dollar verlor die eidgenössische Währung 0,6 Prozent auf 94,85 Rappen. Der Yen gewann zum Euro 1,1 Prozent auf 134,01 Yen. Zum Dollar war die japanische Währung mit 122,49 Yen 0,1 Prozent fester.

Die norwegische Krone sank zu den 19 wichtigen anderen Währungen. Zum Euro verlor die Krone 0,6 Prozent, zum Dollar belief sich der Verlust auf 1,8 Prozent. Am Markt wurde spekuliert, dass ein Rückgang der Ölpreise die norwegische Wirtschaft belasten wird und die Notenbank die Geldpolitik weiter wird lockern müssen, um eine Rezession im größten ölproduzierenden Land Europas zu verhindern.

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