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21.01.2015

10:28 Uhr

Vor der EZB-Entscheidung

Gold wieder über 1300 Dollar

Die EZB entscheidet am Donnerstag über mögliche Anleihekäufe und verunsichert damit die Anleger. Gold ist derweil als sichere Anlage gefragt: Die Feinunze kostet am Mittwoch so viel wie zuletzt im August vorigen Jahres.

Gold: Anleger sehen das Edelmetall als sichere Anlage an. In Zeiten hoher Unsicherheit ist es daher besonders gefragt. dpa

Gold: Anleger sehen das Edelmetall als sichere Anlage an. In Zeiten hoher Unsicherheit ist es daher besonders gefragt.

FrankfurtAm Tag vor der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung glänzt Gold wieder heller: Die Feinunze (31,1 Gramm) verteuerte sich am Mittwoch um bis zu 0,8 Prozent auf 1303,20 Dollar und kostete damit so viel wie zuletzt im August vorigen Jahres.

Auch der Zufluss des weltgrößten ETF-Goldfonds SPDR stieg per Dienstagabend um 1,6 Prozent. „Die Anleger sehen das gelbe Metall als sichere Anlage an – und die Unsicherheit über die Entscheidung der EZB ist sehr hoch“, sagte ein Händler.

Die überraschende Abkehr der Schweizer Notenbank (SNB) vom Euro-Mindestkurs zum Franken habe die Nervosität noch erhöht. „Einige fragen sich, wie berechenbar Zentralbanken noch sind, und in dem Umfeld ist Gold als sicherer Hafen gefragt.“

Von der EZB erwarten die meisten Anleger ein Programm zum Kauf von Staatsanleihen (QE) im Volumen von mindestens 600 Milliarden Euro. Viele fürchten aber auch, dass die Erwartungen teils noch wesentlich höher sind. „Und wenn die EZB diese nicht erfüllen kann, könnte es ein böses Erwachen geben“, warnte ein Händler.

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Von

rtr

Kommentare (9)

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Herr Joachim Buch

21.01.2015, 11:05 Uhr

Vor zwei Wochen noch ordentlich Gold gekauft: Alles richtig gemacht.
Und der Bank"berater" hat noch über mich gelacht.
(...)
Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Herr Oliver Klima

21.01.2015, 14:49 Uhr

Die Aussage, Sie hätten alles richtig gemacht, stelle ich sehr in Frage.

Dieser Artikel bezieht sich nämlich auf die Dollarkurse für Gold. Wenn Sie vor zwei Wochen Gold mit EURO bezahlt haben, dann haben sie vermutlich sehr teuer eingekauft, weil der Dollar momentan extrem teuer ist.

Hoffentlich haben Sie nur eine kleine Menge gekauft, denn bei einer größeren Menge wäre der Zufall ihr Anlageberater.

Wer momentan Kapital in dollarnotierten Werten kauft, der muss entweder genau wissen was er tut oder er ist ein Hasardeur.

Und nach zwei Wochen zu sagen, man habe die richtige Anlageentscheidung getroffen, das ist schon sehr laienhaft.

Herr Dr. Michael Klein

21.01.2015, 15:24 Uhr

Das globale Bankstersystem und damit das Schuldgeldsystem hängt nur noch an einem seidenen Faden. Es kann jederzeit zusammenbrechen, weil es praktisch keine gesunden Finanzistitute mehr gibt.

Gegen den drohenden Kollaps hilft nur Gold - sagt Wirtschaftsprofessor Antal E. Fekete.

Prof. Antal E. Fekete ist ein aus Ungarn stammender Wirtschaftsprofessor und lehrt an der Memorial University in Neufundland (Kanada). Seine Aussage:

"Ich möchte heute über das Bankensystem sprechen.
Es ist erstaunlich, dass nur die wenigsten Menschen erkennen, dass das heutige Bankensystem auf der ganzen Welt praktisch zahlungsunfähig ist, eine noch nie dagewesene Situation."

Warum erfahren wir in den Lügenmedien nichts über das Geldmonopol bzw. Schuldgeldsystem der internationalen Bankster?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

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