Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.09.2014

14:06 Uhr

Vor US-Arbeitsmarktdaten

Euro erholt sich leicht

Die EZB öffnet wieder ihre Geldschleusen: Mario Draghi hat die Leitzinsen überraschend auf Rekordniveau gesenkt. Der Euro hat sich nach der Talfahrt zwar leicht erholt. Am Nachmittag dürfte es aber turbulent werden.

Der Euro in der Klemme: Heute stehen keine Konjunkturdaten als Anschubhilfe des Eurokurses zur Verfügung. dpa

Der Euro in der Klemme: Heute stehen keine Konjunkturdaten als Anschubhilfe des Eurokurses zur Verfügung.

FrankfurtDer Euro hat sich am Freitag vor den US-Arbeitsmarktdaten zum Dollar leicht erholt. Die Devise bewegte sich aber weiterhin unter der Marke von 1,30 Dollar, auf die sie nach der Sitzung der Europäischen Zentralbank am Vortag gefallen war. Der Euro war etwas höher bei 1,2951 Dollar. Am Vortag war er im Tief bis auf 1,2920 Dollar gefallen.

Die US-Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft könnte im August gegenüber gestiegen sein. Von Bloomberg befragte Volkswirte rechnen mit einer Zunahme von 230.000 Stellen.

Am Vortag hatte die EZB entgegen den Erwartungen der meisten Volkswirte den Leitzins um zehn Basispunkte auf das Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt und ein Programm zum Aufkauf von Kreditverbriefungen angekündigt.

Währungsbilanz 2014 - Euro verliert an Boden

Ukrainische Hrywnja

Euro/Hrywnja (lfd. Jahr): + 39,7 Prozent

Stand: 22.07.2014, Quelle; VWD

Argentinischer Peso

Euro/Argentinischer Peso (lfd. Jahr): + 23,2 Prozent

Russischer Rubel

Euro/Rubel (lfd. Jahr): + 5,3 Prozent

Chinesischer Yuan

Euro/Yuan (lfd. Jahr): + 0,9 Prozent

Polnischer Zloty

Euro/Zloty (lfd. Jahr): - 0,2 Prozent

Südafrikanischer Rand

Euro/Rand (lfd. Jahr): - 0,1 Prozent

Schweizer Franken

Euro/Franken (lfd. Jahr): - 0,5 Prozent

Kanadischer Dollar

Euro/Kan-Dollar (lfd. Jahr): - 0,7 Prozent

US-Dollar

Euro/Dollar (lfd. Jahr): - 1,7 Prozent

Mexikanischer Peso

Euro/Peso (lfd. Jahr): - 2,1 Prozent

Türkische Lira

Euro/Lira (lfd. Jahr): - 2,5 Prozent

Indische Rupie

Euro/Rupie (lfd. Jahr): - 4,1 Prozent

Britisches Pfund

Euro/Pfund (lfd. Jahr): - 4,8 Prozent

Japanischer Yen

Euro/Yen (lfd. Jahr): - 5,4 Prozent

Brasilianischer Real

Euro/Real (lfd. Jahr): - 7,5 Prozent

Australischer Dollar

Euro/Aus-Dollar (lfd. Jahr): - 7,6 Prozent

„Die Erholungstendenzen sind nach den umfangreichen Maßnahmen der EZB Makulatur“, schreibt Helaba-Analyst Ralf Umlauf in einer Einschätzung. Auch technischer Sicht sieht er weiter Raum nach unter bis auf 1,2750 Dollar, weil das Tief von Herbst 2013 unterschritten wurde.

Der Schweizer Franken war 0,1 Prozent höher zum Dollar bei 93,10 Rappen. Zum Euro war der Franken stabil bei 1,2061 Franken. Der Yen verlor war zum Euro stabil bei 136,27 Yen. Zum Dollar verlor die japanische Devise 0,1 Prozent auf 105,18 Yen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×