Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.04.2013

17:25 Uhr

Währung

Euro gibt Gewinne ab

Der Euro hat zur Wochenmitte spürbar schwächer tendiert. Für Bewegung könnte der Konjunkturbericht der amerikanischen Notenbank Fed sorgen, der am frühen Abend erwartet wird.

Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs des Euro auf 1,3129 (Montag: 1,3081) Dollar festgesetzt. dpa

Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs des Euro auf 1,3129 (Montag: 1,3081) Dollar festgesetzt.

FrankfurtAm Mittwochnachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3040 US-Dollar und damit wieder so viel wie zu Wochenbeginn. Seine deutlichen Gewinne vom Dienstag von etwa eineinhalb Cent konnte der Euro nicht halten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf unverändert 1,3129 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7617 Euro.

Beobachter taten sich schwer, handfeste Gründe für die schwächere Tendenz des Euro zu benennen. Mangels entscheidender Konjunkturdaten blieben fundamentale Impulse größtenteils aus. Druck kam unterdessen seitens der Aktienmärkte. Allerdings dürfte die schlechtere Börsenstimmung nur einen Teil der Euro-Verluste erklären. Denn der Zusammenhang zwischen Risikoneigung und Eurokurs hat sich in den vergangenen Wochen beständig abgeschwächt.

Für Bewegung könnte der Konjunkturbericht der amerikanischen Notenbank Fed sorgen, der am frühen Abend erwartet wird. Zuletzt hatten Wirtschaftszahlen und Umfragewerte ein trüberes Bild der weltgrößten Volkswirtschaft gezeichnet. Deswegen dürfte die Federal Reserve den Fuß eher später als früher vom Gaspedal nehmen. Ohnehin ist mit einer ersten Straffung der US-Geldpolitik so bald nicht zu rechnen: Im geldpolitischen Ausschuss FOMC will eine Mehrheit die milliardenschweren Anleihekäufe erst im späteren Jahresverlauf abschmelzen und frühestens zum Jahresende auslaufen lassen. 

Von

dpa

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

17.04.2013, 09:13 Uhr

Arbeitslosigkeit in der EU auf einem höllischen Rekorniveau, ein Land nach dem anderen ist am kippen und der Euro feiert Höhenflüge.

Sorry da sollten bei jedem so langsam die Alarmsirenen erklingen.

Account gelöscht!

17.04.2013, 09:44 Uhr

Hoch soll er leben, der Euro, die Untergangswährung der Euro-Pleitegeier!

Umso tiefer fallen wir nachher wieder auf die Schnauze, wenn der wahre Wert von Draghis Druckerzeugnissen festgestellt wird.

Account gelöscht!

17.04.2013, 13:54 Uhr

Wie wir alle wissen; ist die Europäische Währungsunion mit ihrer politischen Zwangswährung "Euro" auf ganzer Strecke gescheitert. Dennoch versuchen Europas regierende Politiker, die Eurozone mit immer neuen Milliarden zu retten. Sei es durch die EZB oder durch neue Schulden der Euroländer. Im Schatten dieser angeblichen Rettungspolitik versinkt Europa zunehmend in Hunger, Not und Elend. Die Südstaaten Europas verarmen, Massenarbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit machen sich breit, wie während der letzten großen Depression.

http://willkommen-in-der-realitaet.blogspot.de/

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×