Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.03.2013

09:11 Uhr

Währung

Euro weiterhin unter Druck

1,2850 US-Dollar kostete die Gemeinschaftswährung am Morgen. Durch die Banken-Rettung in Zypern bleibt der Euro unter Druck. Nun steht Italien im Fokus — es versucht, fünf- bis zehnjährige Schuldtitel zu platzieren.

Verunsicherung bei Anlegern: Der Eurogruppen-Chef nannte Zypern als Vorbild für zukünftige Rettungsaktionen. dpa

Verunsicherung bei Anlegern: Der Eurogruppen-Chef nannte Zypern als Vorbild für zukünftige Rettungsaktionen.

FrankfurtDer Euro hat am Mittwoch weiter unter Druck gestanden. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2850 US-Dollar und damit so viel wie am Dienstagabend. Ein Dollar kostete 0,7783 Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,2861 (Montag: 1,2935) Dollar festgesetzt.

Finanzen

BRICS-Staaten – die wichtigsten Fakten

Von seinem Schock zu Wochenbeginn hat sich der Euro immer noch nicht erholt. Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hatte die Zypern-Rettung als Blaupause für andere Länder mit Bankenproblemen bezeichnet, die Aussage aber schnell wieder zurückgezogen. Der Euro wurde dennoch stark belastet. Zypern ist das erste Land in der Euro-Rettung, dessen Bankprobleme mit Rückgriff auf Inhaber von Spareinlagen angegangen werden.

Zur Wochenmitte steht unterdessen Italien im Fokus. Das unter Rezession leidende und von politischem Stillstand bedrohte Land wird versuchen, fünf- und zehnjährige Schuldtitel zu platzieren. Die Voraussetzungen sind nicht ungünstig, weil die Anleihemärkte von der Zypern-Krise weitgehend verschont geblieben sind. Fundamental stehen zahlreiche Konjunkturdaten an, allerdings vornehmlich aus der zweiten Reihe mit geringerer Marktrelevanz.

Von

dpa

Kommentare (5)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Ben

27.03.2013, 09:23 Uhr

Euro unter Druck - die EZB wird ihn schon drucken, bzw. einfach in den PC eintippen ....
Fiat-Money - ein Geld wofür nur die dummen Schafe bezahlen müssen ....

Account gelöscht!

27.03.2013, 09:40 Uhr

Ein Boersianer erklaert seinem Sohn die Boerse. 'Es ist wie auf dem Bauernhof. Du kaufst einen Hahn und ein Huhn, die legen Eier. Die Eier werden zu Huehnern und Haehnen, legen wieder Eier - und schon hast du einen grossen, wertvollen Huehnerbestand.' 'So einfach ist das?' 'Ja! Nur jetzt kommt ein Unwetter und spuelt alles weg.' '???? Enten haettest Du kaufen muessen'

History_is_back

27.03.2013, 11:53 Uhr

Demnächst werden sicher auch wieder Bankenchefs abgeknallt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×