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11.01.2011

18:15 Uhr

Währung unter Druck

Sorgen um Flut-Folgen drücken Aussie-Dollar

Der australische Dollar, bisher sicherer Hafen für Devisenanleger, fällt. Gegenüber dem Euro und dem neuseeländischen Dollar gab die Währung heute über 1 Prozent nach. Schuld sind die massiven Überschwemmungen im Bundesstaat Queensland.

Flut belastet den Aussie-Dollar Quelle: dpa

Flut belastet den Aussie-Dollar

HB FRANKFURT. Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der Überschwemmungen im australischen Bundesstaat Queensland haben am Dienstag die Währung des Landes unter Druck gesetzt. Der Australische Dollar sank um 1,1 Prozent auf 0,9849 US-Dollar. Auch gegenüber dem Euro und der neuseeländischen Währung gab der "Aussie-Dollar" nach.

Einige Anleger fürchten, dass der Aufschwung in dem rohstoffreichen Land durch die Flut in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Analysten wiesen jedoch darauf hin, dass das Land die Kosten wahrscheinlich wegstecken könnte. Der Kursrückgang des "Aussie-Dollars" habe wohl auch psychologische Gründe.

Die Naturkatastrophe richtete in Queensland bisher Schäden in Höhe von rund fünf Milliarden Australischen Dollar (etwa 3,8 Milliarden Euro) an. Millionen Tonnen Obst, Getreide und Baumwolle wurden vernichtet. Mehr als 20 Städte wurden verwüstet. Dutzende Kohlebergwerke stehen unter Wasser, mit noch unabsehbaren Folgen für den weltweiten Kohlemarkt. Rund zwei Drittel des Bundesstaates Queensland - eine Fläche größer als Deutschland und Frankreich zusammen - sind von den Fluten betroffen.

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