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10.01.2014

11:52 Uhr

Währungen

Euro fällt zum Dollar leicht zurück

Nachdem der Euro bereits am Donnertag zulegen konnte, hat er am Freitag im Vergleich zum Dollar das Nachsehen. Die mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten könnten für weitern Wirbel sorgen.

Der Euro kann seinen Aufwärtstrend zunächst bestätigen. dpa

Der Euro kann seinen Aufwärtstrend zunächst bestätigen.

SydneyDer Euro ist am Freitagmittag gegenüber dem US-Dollar leicht zurückgefallen. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,3592 Dollar 0,1 Prozent niedriger gegenüber dem Vortag. Im Laufe des Nachmittags stehen die vielbeachteten Zahlen zum amerikanischen Arbeitsmarkt an, die dem Markt weitere Impulse geben dürften.

US-Arbeitsgeber haben im vergangenen Monat 197.000 zusätzliche Stellen geschaffen, erwarten von Bloomberg befragte Volkswirte im Median. Im November waren es noch 203.000. Die Arbeitslosenquote dürfte sich der Umfrage zufolge bei 7 Prozent gehalten haben. Das ist der niedrigste Wert seit November 2008.

Am Donnerstag war der Euro zeitweise bis auf 1,3549 Dollar zurückgefallen, den niedrigsten Stand seit einem Monat. Dabei hatten Aussagen von Mario Draghi, dem Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) belastet, wonach die Zinssätze auf längere Sicht niedrig bleiben würden. Die Risiken für den Konjunkturausblick blieben abwärts gerichtet. Die EZB sei entschlossen, ihre akkommodierende Politik beizubehalten.

„Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die EZB angesichts der Desinflation zusätzliche geldpolitische Maßnahmen einführen wird”, sagt Junichi Ishikawa, ein Analyst bei IG Markets Securities Ltd. in Tokio. „Ich rechne damit, dass der Euro in diesem Jahr verkauft wird.”

Von Bloomberg befragte Analysten vertreten ebenfalls diese Ansicht. Im Median gehen sie davon aus, dass die Gemeinschaftswährung bis zum Jahresende auf 1,28 Dollar nachgeben wird.

Der Schweizer Franken war zum Euro minimal niedriger bei 1,2345 Franken und notierte zum Dollar nahezu unverändert bei 90,81 Rappen. Zum Yen gewann der Euro 0,1 Prozent auf 142,72 Yen, während der Dollar 0,2 Prozent auf 104,99 Yen zulegte.

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