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28.10.2011

09:52 Uhr

Nach einigen Schwankungen hat sich der Euro wieder stabilisiert. dpa

Nach einigen Schwankungen hat sich der Euro wieder stabilisiert.

FrankfurtDer Euro hat am Freitagmorgen einen Großteil seiner Vortagesgewinne verteidigt. Noch getragen von der Erleichterung über die Gipfel-Beschlüsse hielt sich die Gemeinschaftswährung um 1,4160 Dollar, nachdem sie am Vortag im späten Geschäft bei 1,4180 Dollar notiert hatte und in der Spitze auf ein Sieben-Wochen-Hoch von 1,4248 Dollar gestiegen war.

„Ob mit den beschlossenen Maßnahmen tatsächlich die Wende in der Euro-Krise eingeläutet wurde, muss sich noch zeigen“, gab sich die Helaba in einem Kommentar zurückhaltend. Sicher gingen der Schuldenschnitt Griechenlands, die Rekapitalisierung der Banken sowie die Verstärkung des EFSF-Rettungsschirms in die richtige Richtung.

Dennoch bestehe das Risiko, dass sich der Fokus der Marktteilnehmer wieder auf Italien richte und Sorgen aufkämen, dass im Ernstfall selbst der gehebelte EFSF nicht ausreiche. Unsicher sei auch, inwiefern die Beschlüsse den Ratingdruck auf die Geberländer erhöhten. Moody's hatte bereits vor Wochen angekündigt, den stabilen Bonitätsausblick für Frankreich auf den Prüfstand zu stellen.

Am Rentenmarkt notierten die italienischen zehnjährigen Papiere acht Ticks niedriger und rentierten mit 5,888 Prozent. Zehnjährige Bundesanleihen lagen 20 Ticks im Minus und rentierten mit 2,227 Prozent. Zehnjährige Papiere aus Athen gaben 53 Ticks nach und rentierten mit 24,06 Prozent.

Von

rtr

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