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14.09.2012

08:13 Uhr

Währungen

Euro springt über 1,30 Dollar

Nach der Entscheidung aus Karlsruhe beflügelt jetzt die Fed den Euro. Die Gemeinschaftswährung stieg auf dem höchsten Stand seit Anfang Mai. Experten erwarten aber keine Kursrally.

Eine Ein-Euro-Münze liegt über Europa auf einem beleuchteten Globus. dpa

Eine Ein-Euro-Münze liegt über Europa auf einem beleuchteten Globus.

Frankfurt Die neue Unterstützung der US-Notenbank für die heimische Wirtschaft hat am Freitag den Dollar geschwächt und den Euro angeschoben. Die Gemeinschaftswährung stieg auf bis zu 1,3024 Dollar und notierte damit auf dem höchsten Stand seit Anfang Mai. Der Dollar-Index, der gegenüber einem Korb von sechs anderen wichtigen Währungen ermittelt wird, fiel auf das niedrigste Niveau seit vier Monaten. Zum Yen notierte der Dollar mit 77,67 Yen sogar auf dem niedrigsten Stand seit sieben Monaten.

Beim Euro erwarten Devisen-Experten keine anhaltende Kursrally zum Dollar. Er rechne nicht damit, dass es weit über die Marke von 1,30 Dollar hinaus gehe, sagte Akira Hoshino von der Bank Tokyo-Mitsubishi UFJ. Die Euro-Schuldenkrise scheine zunächst eingedämmt zu sein, ein zu starker Euro werde aber die Exportwirtschaft in dem Währungsraum schwächen. Verantwortliche in der Euro-Zone dürften deshalb mit dem Anstieg des starken Euro nicht wirklich glücklich sein, fügte Hoshino hinzu.

Am Rentenmarkt sanken die Kurse für US-Staatsanleihen mit 30-jähriger Laufzeit, nachdem die Federal Reserve angekündigt hatte, unter anderem pro Monat für 40 Milliarden Dollar Immobilienpapiere zu kaufen. Im Handelsverlauf erholten sich die Kurse für die US-Bonds aber wieder etwas.

Von

rtr

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