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12.08.2013

07:58 Uhr

Der Euro bleibt relativ hart und trotz den Zahlen aus Japan. dpa

Der Euro bleibt relativ hart und trotz den Zahlen aus Japan.

FrankfurtDie Gemeinschaftswährung fiel zeitweise auf 1,3311 Dollar von 1,3342 Dollar im New Yorker Schlussgeschäft vom Freitag. Dem "Spiegel" zufolge rechnet die Bundesbank damit, dass die Europäer spätestens Anfang 2014 ein neues Kreditprogramm mit Griechenland beschließen dürften. Dies soll aus einer Stellungnahme der Bundesbank für das Bundesfinanzministerium und den Internationalen Währungsfonds (IWF) hervorgehen.
Aus Sicht von Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz zeigt dies vor allem zweierlei: "Erstens sind die umfangreichen Berechnungen der Troika, was die Schuldentragfähigkeit angeht, wohl nicht viel wert, wenn jetzt schon wieder Geld fehlt", schrieb der Experte in einem Kommentar. "Und zweitens darf damit gerechnet werden, dass die Zeiten, in denen die europäischen Schuldenprobleme den Devisenmarkt überhaupt nicht tangieren, nicht für immer fortbestehen müssen."
Neben der Schuldenproblematik in der Euro-Zone dürften in dieser Woche aber auch die zahlreich anstehende Konjunkturdaten den Euro bewegen. Am Dienstag stehen die Einzelhandelsumsätze auf der Agenda. Im weiteren Wochenverlauf dürften dann noch die Erzeuger- und Verbraucherpreise, diverse Frühindikatoren sowie die Industrieproduktion und Daten vom US-Häusermarkt die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen.

Von

dpa

Kommentare (10)

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Account gelöscht!

12.08.2013, 08:38 Uhr

Griechenland hat rießige Gasfelder, die aber komischerweise keinen interessieren - obwohl Nachbar Israel in seinen Gasfeldern im östlichen Mittelmeer schon fördert. Griechenland hat ca. 60 Mrd an ausstehenden Steuern, die offenbar nicht eingezogen werden können - oder es ist schlicht nicht gewollt, solange man "Steuern" bei den anderen europäischen Steuerzahlern einziehen kann (diese werden derzeit noch "Kredit" genannt).

Angesichts dessen überrascht es nicht, daß "Spekulationen" über erneute Hilfen im Raum stehen.

Ein Blick in die Vergangenheit Griechenlands hilft die Situation - die definitiv nicht neu ist - besser zu verstehen. Dieser Link führt zu einem Artikel aus dem Jahr 1897, der sich wie eine aktuelle Analyse liest:

http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/mit-erschrecken-und-mit-wehmut.html

Im Unterschied zu damals wurden die Deutschen aber offenbar wesentlich weniger von ihrer eigenen Regierung und der Presse angelogen. Das lag wohl daran, daß dies keine Blockparteien- Marionettenregierung war (analog Presse), die aus anglo-amerikanischen Landen fremdgesteuert ist.

Mazi

12.08.2013, 08:57 Uhr

Wie kann man zu einer derartigen Headline kommen und als Begründung anführen, der Euro sei gegenüber dem USD von 1,3342 auf 1,3311 gefallen!

Es überrascht, wenn hier der Eindruck aufkommt, dass Schulpraktikanten das Schreiben der Artikel übernommen hätten.

geht-koan-wos-o

12.08.2013, 09:08 Uhr

@Mazi: Wohl wahr, von den Azubi´s in unserer SPK wird dieses Grundwissen spätestens ab dem 2. Lehrjahr verlangt...

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