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14.02.2014

09:36 Uhr

Währungen

Regierungskrise in Rom lässt Euro-Anleger kalt

Die Euro-Anleger ignorieren den Rücktritt des italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta noch. Sobald die Euro-Zone aber Anzeichen der Schwäche zeigen sollte, dürfte die Situation in Italien für Unsicherheit sorgen.

Beide nicht sonderlich beschwingt und befreit im Frühhandel: Der Euro tritt gegenüber dem Dollar auf der Stelle. ap

Beide nicht sonderlich beschwingt und befreit im Frühhandel: Der Euro tritt gegenüber dem Dollar auf der Stelle.

FrankfurtDer Euro hat seine starken Vortagesgewinne am Freitag nach überraschend guten Konjunkturdaten aus der Eurozone noch ein Stück weit ausgebaut. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung in der Spitze zu einem Kurs von 1,3699 US-Dollar gehandelt, nachdem sie am Vorabend bei 1,3680 Dollar stand. Bereits am Donnerstag war der Euro im Handelsverlauf etwa ein Cent gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3675 (Mittwoch: 1,3573) Dollar festgesetzt.

Gestützt wird der Eurokurs laut Experten von überraschend guten Konjunkturdaten aus der Eurozone. Im vierten Quartal war die deutsche Wirtschaft mit 0,4 Prozent stärker als erwartet gewachsen. Auch die französische Wirtschaft, nach der deutschen die zweitgrößte im Euro-Raum, erholte sich Ende 2013 überraschend stark. Hier meldeten die Statistiker eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 Prozent. „Auch wenn die BIP-Zahlen für das vierte Quartal ein Blick in den Rückspiegel sind - sie können den Euro-Bullen noch einmal die Bestätigung vor dem Wochenende geben“, kommentierte Commerzbank-Expertin Antje Praefcke den Handel.

Von

dpa

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