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07.08.2013

08:47 Uhr

Währungen

Spekulationen über Geldpolitik belasten den Dollar

Die Frage, wann die US-Notenbank Fed ihre lockere Geldpolitik beendet, haben dem Dollar zugesetzt. Zum japanischen Yen fiel die US-Währung auf ein Sechs-Wochen-Tief. Der Euro profitierte ebenfalls.

Die Frage um die Geldpolitik von Fed-Chef Ben Bernanke setzt den Dollar unter Druck. ap

Die Frage um die Geldpolitik von Fed-Chef Ben Bernanke setzt den Dollar unter Druck.

FrankfurtDer Euro hat auch am Mittwoch Stärke gezeigt. Ein unerwartet deutlicher Anstieg der deutschen Industrieproduktion lieferte Unterstützung. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,3317 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3305 (Dienstag: 1,3280) Dollar festgesetzt.

Nachdem positiv aufgenommene Wirtschaftsdaten aus Italien und Deutschland den Euro bereits am Vortag beflügelt hatten, konnten die Kursgewinne zur Wochenmitte ausgebaut werden. Ein Grund: Die deutsche Industrieproduktion hat im Juni so stark zugelegt wie seit Juli 2011 nicht mehr. Die Gesamtproduktion des Verarbeitenden Gewerbes kletterte zum Vormonat um 2,4 Prozent, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte. Experten hatten nur mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet.

Experten wähnen den jüngsten Höhenflug des Euro allerdings schon wieder vor dem Ende. Hans Redeker, Chefstratege der Großbank Morgan Stanley, sieht die US-Devise bis Jahresende um fünf Prozent aufgewertet bei 1,26 Dollar pro Euro. Die amerikanische Wirtschaft dürfte sich schneller erholen als die der Eurozone. Sollten die USA konjunkturell wieder Fahrt aufnehmen, könnte die dortige Notenbank auch ihre milliardenschweren Anleihekäufe zur Stützung des Wachstums rasch drosseln. Eine Verringerung des Billiggelds der Fed dürfte dem Dollar weiteren Kursauftrieb geben.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85955 (0,86575) britische Pfund, 129,21 (130,27) japanische Yen und 1,2321 (1,2313) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1282 50 (1280 50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30 360,00 (30 750,00) Euro.

Von

rtr

Kommentare (1)

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07.08.2013, 08:56 Uhr

Bei über Zweidrittel der 162.000 Jobs handelt es sich um Teilzeittätigkeiten. Ein Hoch auf die manipulierte Statistik.

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