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17.06.2014

17:24 Uhr

Währungshandel

Euro verliert wegen US-Inflationsdaten

Die Fed könnte ihr Anleihenkaufprogramm zurückfahren, denn die Inflation zog zuletzt etwas stärker an als erwartet. Die Aussicht auf die Fed-Maßnahme macht den Dollar attraktiv, der Euro geht geschwächt aus dem Handel.

Während die Inflationsraten im Euroraum weiterhin sehr niedrig sind, steigen sie in den USA langsam an. Das beeinflusst auch die Wechselkurse. ap

Während die Inflationsraten im Euroraum weiterhin sehr niedrig sind, steigen sie in den USA langsam an. Das beeinflusst auch die Wechselkurse.

Der Euro hat am Dienstag nach Bekanntgabe von US-Inflationsdaten nachgegeben. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,3540 US-Dollar um 0,3 Prozent niedriger gehandelt.

In den USA sind die Verbraucherpreise im Mai gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen und damit stärker als erwartet. Es war auch der höchste Zuwachs seit mehr als einem Jahr. Ein Anziehen der Inflation gibt der US-Notenbank Grund, ihr beispielloses Bondkaufprogramm weiter zurückzufahren. Die Federal Reserve beginnt ihre zweitätige Sitzung.

„Ich würde angesichts dieser Zahlen eine Dollar-Nachfrage erwarten“, sagte Richard Franulovich, Chef-Devisenstratege für die nördliche Hemisphäre bei Westpac Banking Corp. „Das sollte die Renditen nach oben treiben und den Dollar anschieben.“

In Deutschland lag der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen im Juni mit 29,8 unter den Erwartungen der Ökonomen, die einer Bloomberg-Umfrage zufolge mit einem Wert von 35,0 gerechnet hatten.

Der Schweizer Franken war zum Euro bei 1,2189 Franken 0,1 Prozent schwächer. Zum Dollar gab die Devise 0,4 Prozent auf 90,03 Rappen nach.

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