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13.10.2016

12:53 Uhr

Währungskurs

Der Euro erholt sich

Die europäische Gemeinschaftswährung profitierte am Donnerstag von der Schwäche des US-Dollars. Der Greenback geriet infolge der Sorgen um die China-Konjunktur unter Druck. Auch der Yen ist auf der Gewinnerstraße.

Chinas Konjunktur beeinflusst die weltweiten Devisenkurse. AFP; Files; Francois Guillot

Dollar und Pfund

Chinas Konjunktur beeinflusst die weltweiten Devisenkurse.

Frankfurt/LondonDer Euro hat am Donnerstag nach drei Tagen mit Verlusten zum US-Dollar zugelegt. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich um knapp 0,1 Prozent auf 1,1016 Dollar. Belastet wurde die US-Währung durch schwache Konjunkturnachrichten aus China. Der Bloomberg Dollar Spot Index fiel von einem Sieben-Monats-Hoch zurück.
In China waren die Exporte im September deutlich gesunken – so stark wie seit Februar nicht mehr. Das ließ die Nachfrage nach sicheren Anlagen, wie beispielsweise dem Yen, dem Franken oder Staatsanleihen, weltweit anziehen.

„Die chinesischen Handelsdaten waren enttäuschend“, sagte Sim Moh Siong, ein Devisenstratege bei Bank of Singapore Ltd. „Die Fed achtet auch auf den Rest der Welt, und wenn die Lage in China nicht so stark wie gedacht ist, könnte die Fed vorsichtiger vorgehen. Das könnte die Dollar-Stärke untergraben.“

Weltweite Währungsreserven

2004

Gesamt: 2,655 Billionen

US Dollar: 1,739 Billionen (65,45 %)
Britisches Pfund: 0,093 Billionen (3,50 %)
Yen: 0,114 Billionen (4,29 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,15 %)
Euro: 0,655 Billionen (24,67 %)

2005

Gesamt: 2,844 Billionen

US Dollar: 1,891 Billionen (66,49 %)
Britisches Pfund: 0,107 Billionen (3,76 %)
Yen: 0,113 Billionen (3,97 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,14 %)
Euro: 0,679 Billionen (23,87 %)

2006

Gesamt: 3,315 Billionen

US Dollar: 2,158 Billionen (65,10 %)
Britisches Pfund: 0,15 Billionen (4,52 %)
Yen: 0,115 Billionen (3,47 %)
Schweizer Franken: 0,006 Billionen (0,18 %)
Euro: 0,827 Billionen (24,95 %)

2007

Gesamt: 4,119 Billionen

US Dollar: 2,631 Billionen (63,87 %)
Britisches Pfund: 0,199 Billionen (4,83 %)
Yen: 0,131 Billionen (3,18 %)
Schweizer Franken: 0,006 Billionen (0,15 %)
Euro: 1,076 Billionen (26,12 %)

2008

Gesamt: 4,21 Billionen

US Dollar: 2,685 Billionen (63,78 %)
Britisches Pfund: 0,178 Billionen (4,23 %)
Yen: 0,146 Billionen (3,47 %)
Schweizer Franken: 0,14 Billionen (0,15 %)
Euro: 1,104 Billionen (26,22 %)

2009

Gesamt: 4,59 Billionen

US Dollar: 2,848 Billionen (62,05 %)
Britisches Pfund: 0,195 Billionen (4,25 %)
Yen: 0,133 Billionen (2,90 %)
Schweizer Franken: 0,005 Billionen (0,11 %)
Euro: 1,27 Billionen (27,67 %)

2010

Gesamt: 5,163 Billionen

US Dollar: 3,193 Billionen (61,84 %)
Britisches Pfund: 0,203 Billionen (3,93 %)
Yen: 0,189 Billionen (3,66 %)
Schweizer Franken: 0,007 Billionen (0,14 %)
Euro: 1,343 Billionen (26,01 %)

2011

Gesamt: 5,652 Billionen

US Dollar: 3,525 Billionen (62,37 %)
Britisches Pfund: 0,217 Billionen (3,84 %)
Yen: 0,204 Billionen (3,61 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,07 %)
Euro: 1,394 Billionen (24,66 %)

2012

Gesamt: 6,085 Billionen

US Dollar: 3,715 Billionen (61,05 %)
Britisches Pfund: 0,245 Billionen (4,03 %)
Yen: 0,248 Billionen (4,08 %)
Schweizer Franken: 0,018 Billionen (0,30 %)
Euro: 1,477 Billionen (24,27 %)

2013 (Q3)

Gesamt: 6,191 Billionen

US Dollar: 3,803 Billionen (61,43 %)
Britisches Pfund: 0,242 Billionen (3,91 %)
Yen: 0,239 Billionen (3,86 %)
Schweizer Franken: 0,017 Billionen (0,27 %)
Euro: 1,496 Billionen (24,16 %)

Der Yen gewann zu den 16 wichtigsten Weltwährungen. Zum Euro verteuerte sich die japanische Währung um 0,2 Prozent auf 114,51 Yen und zum Dollar um 0,3 Prozent auf 103,94 Yen. Der Schweizer Franken legte zum Euro 0,1 Prozent zu auf 1,0893 Franken und festigte sich zum Dollar um 0,2 Prozent auf 98,84 Rappen.

Von

dpa

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