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28.09.2015

17:51 Uhr

Währungskurse

Euro gewinnt leicht, Dollar und Yen stark

Der Euro pendelte am Montag um die Marke von 1,12 US-Dollar. Wegen der starken US-Wirtschaftslage rechnen Experten mit einer Leitzinsanhebung durch die US-Notenbank noch in diesem Jahr. Anleger warten weiter gespannt.

Am Montag notierte die europäische Gemeinschaftswährung zuletzt bei 1,1207 Dollar 0,1 Prozent höher als am Vortag. ap

Euro und Dollar

Am Montag notierte die europäische Gemeinschaftswährung zuletzt bei 1,1207 Dollar 0,1 Prozent höher als am Vortag.

Der Euro hat sich am Montag gegenüber dem Dollar um die Marke von 1,12 Dollar bewegt. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1207 Dollar 0,1 Prozent höher. Der Dollar hatte in der Vorwoche die größten Kursgewinne seit Juli gegenüber den wichtigsten Weltwährungen verzeichnet.

Investoren erwarten, dass die Stärke der US-Wirtschaft ausreicht, um die US-Notenbank Fed zu einer Leitzinsanhebung noch in diesem Jahr zu veranlassen. „US-Daten in dieser Woche sind wichtig und selbst bei uneinheitlichen Ergebnissen wird es das Grundszenario nicht durcheinanderbringen. Die Fed hat ihre Intention, die Zinsen in diesem Jahr zu erhöhen, klar gemacht“, sagte Koji Fukaya, CEO bei FPG Securities Co. in Tokio.

Der Dollar stehe vor Kursgewinnen auf breiter Front. William Dudley, der Gouverneur der Fed Bank of New York, sagte am Montag in einer Rede, dass er mit einer Zinserhöhung der US-Notenbank im späteren Jahresverlauf rechne. Die US-Verbraucherausgaben stiegen im August um 0,4 Prozent, nach einem nach oben revidierten Anstieg von 0,4 Prozent im Juli. Die persönlichen Einkommen stiegen im August inflationsbereinigt um 0,3 Prozent.

Der Yen war am Montag zum Euro und Dollar gefragt. Zum Euro rückte Japans Devise 0,6 Prozent vor auf zuletzt 134,25 Yen je Euro. Zum Dollar notierte der Yen 0,6 Prozent fester.

Der Yen steuert im dritten Quartal auf die beste Wertentwicklung unter den Weltwährungen zu, zeigen Bloomberg-Daten. Marktteilnehmer erwarten einen weiteren Yen-Anstieg gg USD bis zum Jahresende, so eine Bloomberg-Umfrage.

Nach einer Seitwärtstendenz zum Euro in der ersten Tageshälfte war der Schweizer Franken war am Montag gefragt und notierte zuletzt bei 1,09234 um 0,3 Prozent im Plus. Zum Dollar festigte sich der Franken um 0,5 Prozent auf zuletzt 97,47 Rappen.

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