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27.08.2013

15:43 Uhr

Währungspolitik

Zinssenkung belastet ungarischen Forint

Ungarn hat seine Zinsen überraschend deutlich gesenkt und damit den ungarischen Forint belastet. Analysten vermuten, die Zinsen würden noch weiter sinken. Notenbanker erklärten, die Zinssenkung sei gerechtfertigt.

Nach einer deutlichen Zinssenkung gerät der Forint stark unter Druck. Analysten befürchten die Zinsen könnten weiter sinken. Reuters

Nach einer deutlichen Zinssenkung gerät der Forint stark unter Druck. Analysten befürchten die Zinsen könnten weiter sinken.

FrankfurtDie unerwartet deutliche Senkung der Leitzinsen hat am Dienstag den ungarischen Forint belastet. Für einen Euro mussten in der Spitze 301,81 Forint gezahlt werden. Am Vorabend hatte die Gemeinschaftswährung noch 298,32 Forint gekostet. Im Verlauf erholte sich der Forint wieder etwas, der Kurs lag bei rund 301 Forint. Die Zentralbank hatte den Leitzins um 20 Basispunkte auf 3,8 Prozent gesenkt. Dies war zwar eine geringere Zinssenkung als zuletzt, als die Zinsen meist um je 25 Basispunkte gesenkt worden waren. Doch hatten nach einer Reuters-Umfrage 15 von 22 Analysten nur mit einer Zinssenkung um zehn Basispunkte gerechnet.

Viele Analysten vermuten, dass die Zinsen in Ungarn noch weiter sinken werden - möglicherweise bis auf drei Prozent. Die Zentralbank selbst äußerte sich im Anschluss an die Entscheidung nicht dazu, wie weit die Zinsen noch fallen könnten. Die Zinssenkung sei gerechtfertigt, das Inflationsziel von drei Prozent könne auch mit einer lockeren Geldpolitik erreicht werden, erklärten die Notenbanker.

Von

rtr

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