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27.01.2014

08:01 Uhr

Währungsturbulenzen

Der Yen wird zum sicheren Hafen

Währungen von Schwellenländern wie Argentinien und der Türkei hatten vergangene Woche stark an Wert verloren – das gibt dem Yen nun einen gewaltigen Schub. Der Kurs steigt und steigt.

Dank der Turbulenzen in Schwellenländern steigt der Yen-Kurs derzeit. ap

Dank der Turbulenzen in Schwellenländern steigt der Yen-Kurs derzeit.

FrankfurtDer jüngste Ausverkauf bei den Schwellenländer-Währungen hat die Anleger in den sicheren Hafen Yen getrieben. Der Dollar fiel in der Nacht zum Montag zeitweise auf ein Sieben-Wochen-Tief von 101,77 Yen. Am Morgen erholte sich der Greenback aber wieder etwas von seinen Verlusten und notierte bei 102,45 Yen. Aus Furcht vor einem Erlahmen des weltweiten Aufschwungs und einer raschen Straffung der US-Geldpolitik hatten sich die Anleger am Freitag vor allem aus Schwellenländern zurückgezogen. Verstärkt wurde die Verunsicherung durch die Währungskrise in Argentinien - unter anderem der Peso, die türkische Lira und der südafrikanische Rand gingen auf Talfahrt. "Der Markt schaut gerade sehr genau auf die Schwellenländer", sagte Jeffrey Halley, Händler bei Saxo Capital Markets in Singapur.

Die Entwicklung des Dollar-Kurses dürfte nun vor allem von der Fed-Sitzung abhängen. Die Notenbanker entscheiden am Mittwoch über eine mögliche weitere Drosselung der Wertpapierkäufe von derzeit 75 Milliarden Dollar monatlich. Einige Börsianer befürchten, dass ein solcher Schritt die Erholung der Weltwirtschaft abwürgen könnte.

Der Euro zeigte sich relativ unbeeindruckt von den Turbulenzen. Die Gemeinschaftswährung notierte nahezu unverändert bei 1,3685 Dollar.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Domenq

27.01.2014, 10:49 Uhr

Das wirkt wie ein Scherz!

"Abenomics" stören wohl nicht weiter...

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