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25.08.2011

11:58 Uhr

Warten auf Bernanke

Ölpreise steigen wie vermutet

Die Preise für US-Leichtöl und Brent stiegen am Donnerstag wie von Analysten erwartet an. Für Spannung sorgt die anstehende Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke.

Der Ölpreis hat sich nur minimal verändert. dpa

Der Ölpreis hat sich nur minimal verändert.

Singapur/FrankfurtDer unerwartete Rückgang der US-Lagerbestände hat den Ölpreis am Donnerstag den zweiten Tag in Folge gestützt. US-Leichtöl verteuerte sich um 0,7 Prozent auf 85,77 Dollar pro Fass, der Preis für Brent stieg um 0,6 Prozent auf 110,81 Dollar. Nach Angaben des US-Energieministeriums (EIA) vom Mittwoch fielen die Lagerbestände in der Vorwoche um 2,21 Millionen Barrel auf 351,77 Millionen Barrel. Analysten hatten mit einem Anstieg gerechnet. Auch die überraschend guten Daten zur Auftragslage der US-Industrie vom Vortag stützten den Ölpreis.

Anleger am Rohstoffmarkt warteten zudem mit Spannung auf die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke in Jackson Hole am Freitag. „Bisher gab es eine gewisse Euphorie im Markt, dass Bernanke eine neue Runde der lockeren Geldpolitik ankündigen wird, aber meiner Meinung nach ist da eher der Wunsch der Vater des Gedanken“, sagte Victor Shum von der Energieberatungsfirma Purvin & Gertz in Singapur.

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