Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.01.2005

11:13 Uhr

Warten auf US-Daten

Euro-Kurs fällt unter 1,32 Dollar

Vor den am Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktdaten hat der Euro weiter an Boden verloren. Mit Kursen um 1,3175 Dollar notierte die Gemeinschaftswährung am Vormittag gut einen halben US-Cent unter dem Vortagesniveau.

Foto: dpa

Foto: dpa

HB FRANKUFRT. Händler machten vor allem technische Faktoren für den Kursrückgang verantwortlich. Vereinzelt wurden aber auch Stimmen laut, die von einem Stimmungsumschwung zu Gunsten der US-Währung sprachen. Darüber hinaus wurde der weiterhin relativ geringe Umsatz beklagt. „Der Kursrückgang des Euro ist auf eine steigende Dollar-Nachfrage in einem illiquiden Markt zurückzuführen“, sagte Devisenstratege Andreas Hahner von Dresdner Kleinwort Wasserstein in Frankfurt. Da reichten schon relativ kleine Orders, um den Euro zu schwächen.

„Kurzfristig orientierte spekulative Anleger nutzen das Momentum aus. Mittelfristig orientierte Investoren wollen dagegen die Zahlen am Freitag abwarten, ehe sie sich neu positionieren“, fügte Hahner mit Blick auf den Monatsbericht zum US-Arbeitsmarkt hinzu. Zunächst stehen am Donnerstag die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA an. Von Reuters befragte Analysten erwarten in der Berichtswoche im Schnitt einen Anstieg auf 331 000 (Vorwoche 326 000). Mehrere Datenreihen hatten in dieser Woche für Freitag einen eher enttäuschenden Arbeitsmarktbericht für Dezember signalisiert, ohne aber dem Dollar Schaden zuzufügen. „Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass eine positive Überraschung bei den heutigen Erstanträgen größere Marktwirkung entfalten dürfte als eine negative“, prognostiziert Carsten Fritsch, Devisenstratege bei der Commerzbank.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×