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26.02.2014

12:45 Uhr

Wechselkurse

Rubel rutscht weiter ab

Der russische Rubel sinkt im Vergleich zum US-Dollar und Euro weiter in seinem Wert. Die Sorge um die Lage in der Ukraine schreckt Investoren ab. Ein Ende der Verunsicherung an den Märkten ist noch nicht abzusehen.

Die Ukraine sorgt für Unsicherheit an den Märkten: Der Rubel verliert an Wert. ap

Die Ukraine sorgt für Unsicherheit an den Märkten: Der Rubel verliert an Wert.

MoskauDer russische Rubel ist am Mittwoch im Vergleich zum Euro weiter abgerutscht. Für einen Euro mussten am Vormittag zeitweise 49,42 Rubel bezahlt werden und damit mehr als in der vergangenen Woche, als der Rekordwert von 49,35 Rubel erreicht worden war. Ein Dollar entsprach am Mittwoch 35,94 Rubel - das war der höchste Stand seit 2009. Seit Jahresbeginn verlor die russische Währung bereits mehr als acht Prozent an Wert.

Für den Absturz gibt es mehrere Gründe. Zum einen sind die Währungen verschiedener Schwellenländer unter Druck, seit die US-Notenbank ihre ultralockere Geldpolitik zurückfährt und damit Investitionen in den USA attraktiver und in den Schwellenländern weniger attraktiv werden. Zum anderen hatte Russland mit seinen Wachstumszahlen enttäuscht.

Zusätzlich belastet wird der Rubel durch die politische Lage in der Ukraine. Russland hatte Präsident Viktor Janukowitsch unterstützt, der am Wochenende abgesetzt wurde. Nach Angaben der Ratingagentur Fitch vom Dienstag haben russische Banken - insbesondere staatliche Institute - Kredite von 28 Milliarden Dollar (20 Milliarden Euro) in die Ukraine vergeben.

Von

afp

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