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21.02.2013

09:17 Uhr

Weiter auf Talfahrt

Händler spekulieren über Ölpreiseinbruch

Die Ölpreise setzen ihre Talfahrt vom Mittwoch fort. Der Markt spekuliert immer noch über die Ursache des Preissturzes. Im Fokus sind die Daten zu den US-Ölreserven.

Bau eines Bohrturms in Saudi-Arabien. Der Ölpreis ist weiter auf Talfahrt. ap

Bau eines Bohrturms in Saudi-Arabien. Der Ölpreis ist weiter auf Talfahrt.

Singapur/FrankfurtDie Ölpreise sind am Donnerstag nach dem starken Einbruch vom Vortag weiter gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete zuletzt 115,06 US-Dollar. Das waren 0,54 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) ebenfalls zur April-Auslieferung fiel um 73 Cent auf 94,49 Dollar.

Die Ölpreise sind weiter angeschlagen, hieß es von Händlern. Am Mittwochnachmittag war es am Ölmarkt innerhalb von rund zehn Minuten zu einem Preissturz um mehr als zwei Dollar gekommen. Aus dem Handel hieß es, dass ein Hedgefonds hinter den massiven Ausschlägen stehen könnte.

Was 2012 aus 1.000 Euro wurde

Zypriotische Aktien (CSE)

407 Euro

Öl (WTI)

899 Euro

Spanische Aktien (Ibex)

968 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

989 Euro

Sparbuch (Durchschnitt)

1005 Euro

Tagesgeld (Durchschnitt)

1014 Euro

US-Staatsanleihen

1029 Euro

Gold

1034 Euro

Bundesanleihen

1038 Euro

Dow Jones

1049 Euro

Silber

1052 Euro

Nikkei 225

1069 Euro

EuroStoxx 50

1149 Euro

Schweizerische Aktien (SMI)

1167 Euro

Italienische Staatsanleihen

1203 Euro

Euro-Unternehmensanleihen (Non-Investment-Grade)

1242 Euro

Irische Staatsanleihen

1297 Euro

Dax

1299 Euro

Griechische Aktien (ASE)

1342 Euro

Griechische Staatsanleihen (inkl. Schuldenschnitt, ohne Rückkauf)

1452 Euro

Türkische Aktien (ISE 100)

1576 Euro

Venezolanische Aktien (IBC)

2882 Euro

Als weiterer Grund wurden unter anderem am Markt die erneut gestiegenen Lagerbestände laut API in den USA genannt. Sie gelten als Richtungshinweis für die offiziellen Daten des Energieministeriums, die am Nachmittag zur Vorlage kommen. Experten rechnen mit einem erneuten Anstieg der Lagerbestände an Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt.

„Aus charttechnischer Sicht besteht derzeit das Potenzial für eine Umkehrung des Aufwärtstrends, der im November eingesetzt hat“, stellte Ric Spooner von CMC Markets in Sydney fest. Bemerkenswert sei dabei gewesen, dass sich der Ölpreis vor dem Hintergrund eines umfangreichen Angebots erholt habe.

Kommentare (9)

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KORRUPTUS

21.02.2013, 09:34 Uhr

Nun mit der Weltwirtschaft geht es auf Talfahrt, das macht sich natürlich auf dem Rohölmarkt bemerkbar. Nicht bemerkbar macht sich der gesunkene Rohölpreis an den Zapfsäulen im Land, dafür sorgen schon die Mineralölkonzerne nebst der Regierung. Für diese Mafiosis gelten wir Verbraucher nur als Melkkühe, welche tagtäglich abgemolken werden.

HofmannM

21.02.2013, 09:41 Uhr

Fracking macht es möglich!
Die freien Menschen des Markt machen es möglich, dass das Allgemeingut Energie für den Menschn fair bezahlbar bleibt!Technische Verstand und wirtschaftliche Vernunft wird zum wohl und ohne politische Gängelung am freien Energieweltmarkt zum Einsatz gebracht. Und daraus resuliert ein immer wieder bezahlbarer Preis für Energieträger!
So funktioniert Marktwirtschaft zum Wohle der Menschen/Bürger!
Mit der Energiewende auf Basis eines politisch gängelnden/verteuerten EEG wird in Deutschland gerade das Gegenteil von freihandelnden Marktteilnehmer, zum Wohle der deutschen Bürger, vollzieht.
Die Energiewende und das EEG sind ein Instrument einer diktierten und unwirtschaftlichen Vorgehensweise. Dieses Vorgehen wird uns deutsche Bürger wieder in eine unfrei Abhängigkeit von politischen Wahnvorstellungen zu Lasten unserer Innovation und Wissen dargeboten.
Wir hatten die braune und die rote Diktatur schon in der deutschen Gesellschaft. Jetzt kommt mit der diktierten (außerkraftsetzung der Marktkräfte mit Anbieter und Nachfrageeffekt) Energiewende die nächste "grün-ökologische" Diktatur über unsere deutsche Gesellschaft!
Wir Deutsche werden wieder einmal die Bittere Erfahrung einer Ideologie (Marktfremde Ansichten) machen müssen!

Joker1

21.02.2013, 10:04 Uhr

@korruptus
so ist es!
Die Regierung braucht Geld um die "notleidenden" und bankrotten Südstaaten, sowie den Euro zu retten, koste es
was es wolle. Der Souverän ist nicht nur eine Melkkuh, sondern bereits SKLAVE und Leibeigender dieser korrupten
Saubanden!

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