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01.07.2013

09:20 Uhr

Wirtschaftsdaten aus China

Ölpreis gibt nach

Leichte Verluste in Fernost: Der Ölpreis hat zum Wochenbeginn etwas nachgelassen. Grund dafür sind wichtige Wirtschaftsindikatoren aus China. Das Reich der Mitte verbraucht nach den USA am meisten Öl.

Unter chinesischem Druck: Weltweite Ölförderer. dpa

Unter chinesischem Druck: Weltweite Ölförderer.

SingapurDie Ölpreise sind am Montag schwach in die neue Handelswoche gegangen. Händler nannten neue Konjunkturdaten aus China als Grund, die auf eine rückläufige Industrieproduktion hindeuten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 101,94 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 18 Cent auf 96,38 Dollar.

Zwei stark beachtete Frühindikatoren für die chinesische Wirtschaft gaben zu Wochenbeginn nach. Der Einkaufsmanagerindex des Handelsverbands CFLP sank von Mai auf Juni um 0,7 Punkte auf 50,1 Zähler. Der entsprechende Indikator der Großbank HSBC verlor einen Zähler auf 48,2 Punkte. HSBC-Chefvolkswirt für China, Qu Hongbin, sprach von erhöhtem Druck auf die Industrieunternehmen. China ist mit den USA das Land mit dem weltweit größten Ölverbrauch.

Von

dpa

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