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17.09.2012

08:18 Uhr

WTI und Brent

Ansagen der Notenbanken stützen Ölpreis

Die Ölpreise sind, gestützt durch Aussagen der Notenbanken, weiteres Geld fließen zu lassen, zu Beginn der neuen Handelswoche leicht gestiegen. Ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI kostet inzwischen fast 100 Dollar.

Ölpumpen in den USA: Die Preise steigen. dpa

Ölpumpen in den USA: Die Preise steigen.

SingapurDie Ölpreise haben zu Beginn der neuen Handelswoche fest tendiert. Vor allem die Aussicht auf reichlich Liquidität seitens großer Notenbanken stützt derzeit die Preise am Ölmarkt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Montagmorgen 116,98 US-Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI (West Texas Intermediate) zur Oktober-Lieferung stieg um 14 Cent auf 99,14 Dollar. Damit kostet Rohöl soviel wie zuletzt vor rund vier Monaten.

Jüngst hatten vor allem zwei große Notenbanken für Zuversicht unter Investoren gesorgt: Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) massive Interventionen an den krisengeschwächten Anleihemärkten Südeuropas signalisiert hatte, läutete unlängst die US-Notenbank Fed eine dritte Runde von Wertpapierkäufen ein. Obgleich ein derartiges Vorgehen auch mit Gefahren behaftet ist, sorgt die Aussicht auf zusätzliche Liquidität für Risikofreude unter professionellen Anlegern. Hiervon profitieren vor allem riskantere Anlageklassen, zu denen auch Rohstoffe zählen.

Die Staaten mit dem größten Öldurst

Rang 10

Taiwan

Der Inselstaat importiert rund 1,0 Millionen Fass Öl am Tag. Ein Fass (Barrel) Öl entspricht rund 159 Litern. Taiwan rangiert auf dem zehnten Platz der Ölverbraucher.

Quelle: Internationale Energieagentur (EIA), Stand: August 2012

Rang 9

Italien

Die Bewohner des Stiefelstaats importieren rund 1,3 Millionen Fass Öl am Tag.

Rang 8

Spanien

Die gleiche Menge Rohöl führt Spanien ein. Dort sind es 1,3 Millionen Barrel am Tag.

Rang 7

Frankreich

Etwas mehr importieren die Nachbarn nördlich der Pyrenäen: Dort sind es 1,7 Millionen Fass Öl täglich.

Rang 6

Südkorea

Noch etwas mehr Öl schnappt sich Südkorea. Das Land importiert 2,3 Millionen Fass Öl.

Rang 5

Deutschland

Der Öldurst Deutschlands ist ähnlich groß wie von Südkorea: 2,3 Millionen Fass Öl importieren die Deutschen täglich.

Rang 4

Indien

Die gleiche Menge des Energieträgers wie Deutschland führt Indien ein. Das aufstrebende Land kommt auf 2,3 Millionen Fass Öl.

Rang 3

Japan

Deutlich mehr Volumen des Energieträgers führen die Japaner ein. Dort sind es 4,3 Millionen Fass täglich. Der Inselstaat ist damit der drittgrößte Ölimporteur der Welt.

Rang 2

China

Noch mehr des Rohstoffs holt die Volksrepublik ins Land. 5,5 Millionen Fass importieren die Chinesen täglich.

Rang 1

USA

Mit Abstand das meiste Erdöl importieren die USA: Mit 8,7 Millionen Fass täglich liegen die Amerikaner an der Spitze.

Von

dpa

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