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18.12.2014

11:19 Uhr

Zinspolitik strahlt auf Rohstoffe aus

Fed-Sitzung stützt Goldpreis ab

Dass die Fed ihre neue Linie nur vorsichtig angedeutet hat, wirkt sich auch auf andere Bereiche aus, etwa den Rohstoffhandel. Dass die Fed sich mit der Zinsanhebung nicht beeilen will, stabilisiert den Goldpreis.

FrankfurtDie Aussagen der Fed zur künftigen Zinspolitik haben dem Gold-Preis am Donnerstag geholfen. Die Feinunze (31,1 Gramm) verteuerte sich um bis zu 1,1 Prozent auf 1201,66 Dollar. Die US-Notenbank steuert nach sechs Jahren ultralockerer Geldpolitik ohne Eile auf eine Zinserhöhung zu. Laut Fed-Chefin Janet Yellen wird es wahrscheinlich noch nicht auf "einer der beiden nächsten Sitzungen" - also im Januar oder März - soweit sein. An den Märkten wird damit gerechnet, dass die Notenbank Mitte 2015 die Zinswende einläuten wird. "Das Fed-Statement deutet keine baldige Zinserhöhung an. Ich denke, der Goldpreis kann sich zwischen 1180 und 1200 Dollar stabilisieren", sagte Rohstoff-Experte Mark To von der Hong Konger Wing Fung Financial Group. Zudem dürfte laut Analysten die Nachfrage der großen Gold-Konsumenten Indien und China anziehen und den Goldpreis stützen. Das gelbe Edelmetall wird von Anlegern gerne als Inflationsschutz benutzt. So hatte die quantitative Lockerungspolitik der Fed auf der Höhe der Finanzkrise vor sechs Jahren einen Ansturm auf Gold ausgelöst.

Goldmünzen und kleine Goldbarren – das Edelmetall ist in jeder Form als sicherer Hafen beliebt, wenn die Währungsmärkte schwanken. dpa

Goldmünzen und kleine Goldbarren – das Edelmetall ist in jeder Form als sicherer Hafen beliebt, wenn die Währungsmärkte schwanken.

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rtr

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