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03.07.2013

08:50 Uhr

Zinsspekulationen

Australischer Dollar fällt auf Drei-Jahres-Tief

Für den australischen Dollar geht es weiter abwärts. Spekulationen um eine Zinssenkung lassen die Währung auf den tiefsten Stand seit drei Jahren fallen. Der Zentralbankchef lässt die Gerüchteküche brodeln.

Vor der Sydney Harbour Bridge liegt das Opernhaus von Sydney, Australien. Die Währung des Landes gerät unter Druck. ap

Vor der Sydney Harbour Bridge liegt das Opernhaus von Sydney, Australien. Die Währung des Landes gerät unter Druck.

FrankfurtZinssenkungsspekulationen haben den australischen Dollar am Mittwoch erneut belastet. Er fiel um 0,6 Prozent und war mit 0,9084 US-Dollar so billig wie zuletzt im September 2010. Als Auslöser nannten Börsianer Aussagen des australischen Zentralbankchefs Glenn Stevens. Er hatte betont, dass sein Haus bereitstehe, um der schwächelnden heimischen Konjunktur unter die Arme zu greifen.

Am Vortag hatte die Reserve Bank of Australia (RBA) den Leitzins bei rekordniedrigen 2,75 Prozent belassen. Zwischen Ende 2011 und Mai diesen Jahres hatte sie den Schlüsselsatz um insgesamt zwei volle Punkte gesenkt.

Dollar, Euro, Pfund - die Weltwährungen im Vergleich

1999

Anteil an weltweiten Währungsreserven:

Dollar: 66,4 Prozent
Euro: 22 Prozent
Yen: 7,1 Prozent
Pfund: 2,7 Prozent
Sonstige*: 1,5 Prozent

*exklusive Schweizer Franken

Quelle: EZB, Juli 2013

2000

Dollar: 66,6 Prozent
Euro: 23,6 Prozent
Yen: 7,3 Prozent
Pfund: 2,7 Prozent
Sonstige: 1,4 Prozent

2001

Dollar: 63,5 Prozent
Euro: 25,5 Prozent
Yen: 6,8 Prozent
Pfund: 2,7 Prozent
Sonstige: 1,1 Prozent

2002

Dollar: 62,1 Prozent
Euro: 27,7 Prozent
Yen: 5,5 Prozent
Pfund: 2,6 Prozent
Sonstige: 1,4 Prozent

2003

Dollar: 64,7 Prozent
Euro: 25,8 Prozent
Yen: 4,8 Prozent
Pfund: 2,5 Prozent
Sonstige: 1,9 Prozent

2004

Dollar: 66,3 Prozent
Euro: 24,2 Prozent
Yen: 4,6 Prozent
Pfund: 2,8 Prozent
Sonstige: 1,9 Prozent

2005

Dollar: 64,3 Prozent
Euro: 25,9 Prozent
Yen: 3,2 Prozent
Pfund: 2,7 Prozent
Sonstige: 1,7 Prozent

2006

Dollar: 65,1 Prozent
Euro: 25 Prozent
Yen: 4,2 Prozent
Pfund: 3,6 Prozent
Sonstige: 1,8 Prozent

2007

Dollar: 65,9 Prozent
Euro: 24,2 Prozent
Yen: 3,9 Prozent
Pfund: 2,7 Prozent
Sonstige: 1,9 Prozent

2008

Dollar: 64,6 Prozent
Euro: 25,2 Prozent
Yen: 3,3 Prozent
Pfund: 4,5 Prozent
Sonstige: 2,2 Prozent

2009

Dollar: 63,4 Prozent
Euro: 25,9 Prozent
Yen: 3,2 Prozent
Pfund: 4,3 Prozent
Sonstige: 3,1 Prozent

2010

Dollar: 62,1 Prozent
Euro: 25,8 Prozent
Yen: 3,5 Prozent
Pfund: 4,1 Prozent
Sonstige: 4,5 Prozent

2011

Dollar: 62,2 Prozent
Euro: 25,1 Prozent
Yen: 3,2 Prozent
Pfund: 4 Prozent
Sonstige: 5,4 Prozent

2012

Dollar: 61,9 Prozent
Euro: 23,9 Prozent
Yen: 3,9 Prozent
Pfund: 4 Prozent
Sonstige: 6,1 Prozent

Glenn sagte außerdem, dass sich der Wechselkurs des Aussie-Dollar trotz seines knapp 14-prozentigen Kursrutsches in den vergangenen drei Monaten vergleichsweise gut gehalten habe. Bei frei handelbaren Währungen „reguliert sich das irgendwann“, fügte er hinzu.

Von

rtr

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