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25.08.2015

19:21 Uhr

Schweiz

Abgeordnete besorgt wegen Negativzinsen

Um den Kurs der Landeswährung zu schwächen, hat die Schweizer Notenbank im Januar Strafzinsen eingeführt. Darunter leiden Pensionskassen und Versicherungen. Parlamentarier zeigen sich besorgt.

Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank will eine Aufwertung des Franken verhindern. dpa

Thomas Jordan

Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank will eine Aufwertung des Franken verhindern.

ZürichSchweizer Parlamentarier haben gegenüber Notenbankchef Thomas Jordan ihre Sorgen über die Auswirkungen von Negativzinsen auf die Wirtschaft des Landes zum Ausdruck gebracht. Bei einer turnusmäßigen Aussprache von Abgeordneten der kleinen Kammer des Parlaments mit dem Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB) kamen die Franken-Stärke und die von der Zentralbank ergriffenen Gegenmaßnahmen zu Sprache, insbesondere die Negativzinspolitik, wie das Parlament am Dienstag mitteilte. „Mehrere Kommissionsmitglieder äußerten sich besorgt über die langfristigen Auswirkungen, welche diese Politik auf die Schweizer Wirtschaft haben könnte.“

Die SNB hatte nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken im Januar Strafzinsen eingeführt, um den Kurs der Landeswährung zu schwächen. Derzeit liegt der Leitzins bei minus 0,75 Prozent und auch Giroguthaben der Banken bei der SNB werden mit 0,75 Prozent belastet.

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Die Negativzinsen verhindern einen noch stärkeren Franken. Das belastet vor allem die lokale Wirtschaft. Notenbank-Chef Thomas Jordan aber verteidigt die im Januar gefällte Schweizer Wechselkurs-Entscheidung.

Zu schaffen macht das Pensionskassen und Versicherungen, die Probleme bekommen, mit ihren Anlagen Erträge zu erzielen.

Von

rtr

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