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26.01.2015

12:02 Uhr

Schweizer Nationalbank

Bankguthaben der Schweiz steigen sprunghaft

Die Schweizer Banken haben vergangene Woche fast 26 Milliarden Franken mehr bei der Schweizer Notenbank geparkt, der stärkste Anstieg der Giroguthaben seit vielen Monaten – ein Indiz für ein Eingreifen der Notenbank.

Mitte Januar hatte die Schweizer Nationalbank die Verteidigung der Euro-Untergrenze von 1,20 Franken aufgegeben. Reuters

Mitte Januar hatte die Schweizer Nationalbank die Verteidigung der Euro-Untergrenze von 1,20 Franken aufgegeben.

ZürichDie Schweizer Banken haben bei der Notenbank deutlich mehr Geld geparkt. Die sogenannten Giroguthaben der Finanzinstitute bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) stiegen in der Woche zum 23. Januar um fast 26 Milliarden auf 365,5 Milliarden Franken, wie die SNB am Montag mitteilte.

Dies ist der stärkste Anstieg seit vielen Monaten. In der Woche davor hatte sich das Wachstum auf gut zehn Milliarden Franken belaufen.

Die Entwicklung der Giroguthaben gilt als Indiz dafür, ob und wie stark die SNB im Devisenmarkt interveniert, um eine zu starke Franken-Aufwertung zu verhindern. Mitte Januar hatte die Notenbank die Verteidigung der Euro-Untergrenze von 1,20 Franken aufgegeben. Am Montag notierte der Euro bei 0,9910 Franken. Deutlich steigende Giroguthaben gelten als Hinweis auf ein Eingreifen der SNB.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Herr Ciller Gurcae

26.01.2015, 12:28 Uhr

Da mussten von den Schweizer Banken wohl etliche Milliarden Fluchtgeld aus Griechenland reingenommen werden...

Herr Tom Schmidt

26.01.2015, 12:29 Uhr

Könnte man das jetzt bitte auch erklären? Warum gilt das als Intervention der Notenbank?

Herr Manfred Zimmer

26.01.2015, 17:07 Uhr

Ein Grund für Herrn Borjans in NRW zu ermitteln und die Schuldigen auszumachen.

Wie in den Vorjahren braucht man dazu keine "Steuer-CDs" und erst recht kein Steuergeld in die Hand zunehmen.

Intern müssen die Finanzbeamten ganz einfach ihrer Arbeit nachgehen und Finanzminister ganz einfach ihren Job machen. Dann gibt es weder einen Grund noch einen sonstigen Anlass sein Geld in die Schweiz zu bringen.

Aufklärend kann er sich auch Gedanken darüber machen, weshalb Bürger ihr Geld lieber in der Schweiz als in Deutschland aufheben. Einen Hinweis will ich ihm dennoch geben: Mit Steuer hat das nichts zu tun!

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