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27.07.2015

12:40 Uhr

Schweizer Nationalbank

Sichtguthaben der Schweizer Banken legen zu

Die Entwicklung der Sichtguthaben von Banken bei der Schweizer Nationalbank gilt als Indiz dafür, ob sie am Devisenmarkt interveniert, um den Franken zu stärken. Zuletzt haben die Sichtguthaben wieder leicht zugelegt.

Mit der Entkopplung des Schweizer Franken vom Euro hatte die Schweizerische Nationalbank im Januar Turbulenzen an den Finanzmärkten ausgelöst. dpa

Euro- und Franken-Münzen

Mit der Entkopplung des Schweizer Franken vom Euro hatte die Schweizerische Nationalbank im Januar Turbulenzen an den Finanzmärkten ausgelöst.

ZürichBanken in der Schweiz haben in der vergangenen Woche bei der Notenbank etwas mehr Geld geparkt. Die Sichtguthaben von Banken und Bund bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) stiegen in der Woche zum 24. Juli auf 461,9 Milliarden Franken, wie die SNB am Montag mitteilte. In der Woche davor hatten sie sich auf 460,9 Milliarden Franken belaufen.

Die Entwicklung der Sichtguthaben gilt als Indiz dafür, ob die SNB am Devisenmarkt interveniert, um den Franken gegenüber dem Euro zu schwächen. Die Zentralbank kauft Euro und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Konten gut.

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Die Negativzinsen verhindern einen noch stärkeren Franken. Das belastet vor allem die lokale Wirtschaft. Notenbank-Chef Thomas Jordan aber verteidigt die im Januar gefällte Schweizer Wechselkurs-Entscheidung.

Zwar setzt die SNB zur Abschwächung des überbewerteten Frankens auf Negativzinsen. Die Währungshüter wollen aber auch am Devisenmarkt eingreifen, falls wieder eine Geldwelle auf die Schweiz zurollen sollte.

Von

rtr

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