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01.08.2012

09:36 Uhr

Sitzung der US-Notenbank

Hilf uns, Ben

VonNils Rüdel, Rolf Benders

Fed, EZB und die Bank of England: Es ist die Woche der Zentralbanken. Ab heute berät die US-Notenbank, ob sie der schwachen Wirtschaft erneut unter die Arme greift. Die Erwartungen an Fed-Chef Ben Bernanke sind enorm.

US-Notenbankchef Ben Bernanke. AFP

US-Notenbankchef Ben Bernanke.

New YorkEs ist längst ein Ritual. Wann immer Ben Bernanke dazu aussagen muss, ob er der taumelnden amerikanischen Wirtschaft bald abermals unter die Arme greifen wird, sagt der Präsident der US-Notenbank Fed in verschiedenen Varianten stets dies: „Die Fed steht bereit zu handeln, sollte es nötig werden“. Und jedes Mal, auch das gehört zum Ritual, legen die Märkte vor einem solchen Statement erwartungsvoll zu – um sodann wieder nachzugeben, wenn wieder einmal nichts passiert ist.

Gleichwohl gibt es gute Chancen, dass es dieses Mal anders wird. Ab dem heutigen Dienstag treffen sich die Mitglieder des mächtigen Offenmarktausschuss, um über weitere geldpolitische Maßnahmen zu beraten. Am Mittwoch folgt dann eine öffentliche Erklärung. Es ist der Auftakt zur Woche der Notenbanken: Am Donnerstag sind die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England an der Reihe.

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In den USA sind die Erwartungen an die Fed gewaltig: Wie lange werden die Notenbanker noch dabei zusehen, wie sich die US-Wirtschaft mehr und mehr eintrübt? Wie die Arbeitslosenquote bei über acht Prozent festgefroren scheint und das Land immer verwundbarer wird gegenüber den Folgen der Krise in Europa?

Der Druck auf Bernanke und die Fed-Gouverneure im Offenmarktausschuss ist seit Freitag vergangener Woche noch einmal gestiegen. Da hatte das Handelsministerium die neuesten Wachstumszahlen vorgelegt, die auch die letzten Optimisten nachdenklich gestimmt haben dürften. Demnach hat das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Quartal nur um 1,5 Prozent zugelegt, nach revidierten zwei Prozent im ersten und 4,1 Prozent im letzten Vierteljahr 2011.

Kommentare (24)

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Rainer_J

31.07.2012, 19:59 Uhr

Der ESM verstößt eindeutig gegen das Grundgesetz.

Grund ist die Unwiderrufbarkeit des ESM (also für alle Ewigenkeiten).

Durch eine Wahl geben wir unseren Abgeordneten für 4 Jahre die Macht über die Verwendung der Steuergelder zu bestimmen(hart begrenzt!).

Danach wollen die Bürger (das Volk) anderen Bürgern aus ihren Reihen diese Macht geben (alle Gewalt geht vom Volke aus!).

Das Haushaltsrecht (auch Königsrecht des Parlaments genannt) können die Abgeordneten nicht unwiderruflich an eine ausländische Firma oder Institution abgeben!

Das ist illegal und verstößt eindeutig gegen das Grundgesetz!

Die Macht ist nur geliehen! Etwas geliehenes kann man nicht verschenken oder verkaufen!

Nur das Volk kann durch einen Volksentscheid diese Macht abtreten, aber das Volk wird das ganz sicher nicht an eine nicht haftbare und nicht wählbare private Instuition abtreten!Das Volk wollte schon, im Gegensatz zu den Politikern, den Euro nicht und lag damit richtig, wie man jetzt sehen kann!

Das Parlament kann für seine 4 Jahre einen ESM einführen, aber ein neu gewähltes Parlament kann dem ESM durch einen Mehrheitsbeschluß diese Aufgabe wieder entziehen!
So gibt es das Grungesetz vor und das wird das BVG auch feststellen, wenn es nicht erpresst oder bestochen ist.

Dafür muss man noch nicht mal Jura studiert haben.

Auf der Bowlingbahn bekomme ich Bowling-Schuhe für eine begrenzte Zeit geliehen. Es steht mir zu diese Schuhe für eine begrentze Zeit zu nutzen, aber es steht mir nicht zu diese Schuhe zu verkaufen oder zu verschenken! Das wissen selbst Kinder!

hasstnicht

31.07.2012, 20:28 Uhr

Mein Gott. Was für ein dümmliches Geplapper. Ja rette uns Ben. Am besten wir werden vor all dem Schwachsinnn gerettet aber die meisten erkennen überhaupt nicht das wir in einem vollkommen dümmlichen verzinsten Schuldeldsystem zu gunsten weniger, wie Ben, Leben. Unsere Armut trotz Arbeit verdanken wir Menschen wie Ihm.

Es gibt Kulturen da kann man durch Suizid seine Würde wieder gewinnen.

Der ESM ist die FED für Europa. Und noch viel mehr, da er auch von Staaten unbegrenste Mittel einfordern kann.

Vollige Versklavung durch verlust des Eigentums, der Freiheit und der Souveränität.

Ja bitte hilf uns Ben und sag es deinen Auftraggebern. Sie sollen uns nach der Manier der Würde helfen.

Account gelöscht!

31.07.2012, 20:32 Uhr

"Die Macht ist nur geliehen! Etwas geliehenes kann man nicht verschenken oder verkaufen!"

ist das nicht die definition von leerverkäufen? Passt eigentlich sehr gut zu diesem Fall.

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