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25.02.2004

08:23 Uhr

Solide Ergebnisse bei annehmbaren Risiken: Welche Vermögensverwalter 2003 das beste Händchen hatten

Was die besten Anlageprofis jetzt kaufen

VonStefan Hajek
Quelle:WirtschaftsWoche Online

Nach teils herben Verlusten in den Vorjahren verhalf das gute Börsenjahr 2003 den Kunden der Vermögensverwalter wieder zu Gewinnen. In diesem Jahr setzen die Geldmanager verstärkt auf Pharmaaktien und Gold.

Post vom Vermögensverwalter: "Angesichts der erfreulichen Performance im vergangenen Jahr", schrieb der Anlageprofi seiner Kundin, wolle er für 2003 "neben der jährlichen Bestandsprovision auch wieder einen erfolgsabhängigen Beitrag für den von uns erbrachten Wertzuwachs" haben. Das war der mittelständischen Unternehmerin aus dem Spessart zu viel. "Wenn der mir die Jahre davor für meine Verluste Geld zurückgegeben hätte, fände ich das ja in Ordnung", empört sie sich. Damals schrieb der Verwalter aber keine langen Briefe, im Gegenteil: Als die Kundin bei ihm anrief, beschied er ihr, sie möge ihn doch "mal ein halbes Jahr in Ruhe arbeiten" lassen. "Das habe ich dann gemacht", erklärt die resolute Fränkin - sie entzog dem Verwalter das Mandat. "Unter dem Strich wäre der heute noch 30 Prozent in den Miesen", schimpft sie.

In den Händen anderer Verwalter wäre ihr Vermögen besser gediehen. Eine Reihe von Profis schafft es, beiden Zielen der Geldanlage gleichzeitig gerecht zu werden: auf der Renditeseite solide Ergebnisse herauszuholen, ohne dafür auf der anderen Seite unannehmbare Risiken einzugehen. Denn die Verluste der vergangenen Jahre haben die Anleger vorsichtig gemacht.

Die WirtschaftsWoche präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Rankinganbieter Firstfive exklusiv, welche Verwalter die Doppelaufgabe 2003 am besten lösten. Um sich die Dienste der Money-Manager zu sichern, muss der Anleger allerdings einen sechsstelligen Betrag auf den Tisch legen. Wer das nicht kann oder will, für den hat die WirtschaftsWoche aufbereitet, auf welche Wertpapiere die Besten jetzt setzen - und wie sie die Aussichten an den Märkten einschätzen.

Für das Handling eines komplexen Vermögens gibt es kaum Alternativen zu den Angeboten professioneller Verwalter. Wer wollte schon alle steuerlichen und unternehmerischen Aspekte überblicken und gleichzeitig Immobilien-, Anleihe- Aktien-, Fonds- und Währungsspezialist sein? Auch Investmentfonds sind keine Alternative. Ganz im Gegenteil. Sie verlieren in schlechten Börsenjahren meist noch mehr als unabhängige Vermögensverwalter, die das Geld der Anleger frei zwischen allen gängigen Anlageprodukten wie Bargeld, Renten oder Aktien hin- und herschichten können.

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