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10.09.2012

16:38 Uhr

Soros, Buffett, Graham, Lynch

Die Geheimnisse der Super-Investoren

VonSerkan Dizbay

Wer sein Geld an die Börse bringen will, braucht eine gute Strategie. Doch wie findet man die? Ein neues Buch zeigt, wie es die besten Investoren aller Zeiten gemacht haben. Anleger können sich Einiges dabei abschauen.

Händler an der New Yorker Wall Street: Welches ist die richtige Strategie? dpa

Händler an der New Yorker Wall Street: Welches ist die richtige Strategie?

DüsseldorfDie Finanzmärkte sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Viele Spekulanten sind allein auf das schnelle Geld aus. Die Spezies der Langfristinvestoren dagegen scheint langsam aber sicher auszusterben. Dazu kommt der stetig gewachsene Einfluss der Politik, der dazu führt, dass die Börsen immer unberechenbarer geworden sind. Die Kurse schwanken kräftig – in die eine wie die andere Richtung. Im Moment geht es mal wieder rasant nach oben.

Spätestens seit Ausbruch der Finanzmarktkrise 2008 ist es für Anleger beinahe unmöglich geworden, sich dauerhaft erfolgreich an den Märkten zu positionieren. Das ständige Auf und Ab geht an die Nerven;  gerade Anfänger werden davon abgeschreckt. Hinzu kommt, dass die wenigsten über eine Erfolg versprechende Strategie verfügen.

Was aus 1.000 Euro in zehn Jahren wurde

Deutscher Aktienindex (Dax)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren: +88,8 Prozent (ohne Dividenden)

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.888 Euro

Dow Jones

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +52,7 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.527 Euro

EuroStoxx 50

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +31,3 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.313 Euro

Nikkei

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,1 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1101 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai B-Index)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,3 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.103 Euro

MSCI Emerging Markets

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +228 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.285 Euro

Gold

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +314 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 4.142 Euro

Silber

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +428 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 5.275 Euro

Öl

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +221 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.205 Euro

Weizen

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +92 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.916 Euro

Kaffee

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +151 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 2.509 Euro

Staatsanleihen (Rexp)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +67 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.666 Euro

Unternehmensanleihen (Citigroup World BIG Corporate Index)

Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +56 Prozent

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.559 Euro

Sparbuch

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.095,90 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 0,92 Prozent (Spareckzins)

Tagesgeld

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.209 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 1,92 Prozent

Festgeld

Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.266 Euro*

*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 2,39 Prozent

Vier erfolgreiche Investoren dagegen haben sie gefunden, die erfolgreiche Strategie. Ihre Namen: Warren Buffett, Benjamin Graham, Peter Lynch und George Soros. Sie alle sind für ihren Reichtum bekannt, doch nur wenige Anleger wissen, was tatsächlich dahinter steckt. Was genau ist ihr Geheimnis?

Dieser Frage geht der Autor Glen Arnold in seinem neuen Buch „Die größten Investoren aller Zeiten“ nach. Arnold erzählt in seinem Sammelwerk die Geschichte von vier völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten und ihrem Weg nach oben. Er geht auf ihre Strategien ein, ohne dabei nur an der Oberfläche zu kratzen. Seine Beschreibungen sind detailliert und für jeden Kleinanleger verständlich. Gleichzeitig äußert er auch Kritik und verblüfft mit völlig neuen Einblicken. Eines jedenfalls steht fest: Anleger können sich Einiges abgucken von den großen Börsenstars.

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

10.09.2012, 17:20 Uhr

So ein Unfug...die Börse hat doch seit 2007 so gut wie nichts mehr mit Anlagen und Strategien in Sachen "Sachwerten" zu tun, sondern nur noch mit Zockerei. Ja und wie gehts weiter? Die momentane reale Situation sieht so aus, dass es plötzlich Dank Euro und co. knallen könnte und meine Papierversprechen zum grössten Teil innerhalb weniger Stunden in Rauch aufgehen.

Das ist die Börse heute, ein Casino! Manipuliert von vorne bis hinten und dem dummen Anleger wird noch immer die Idee der Sachwerte verkauft von sog. Experten die in der echten Wirtschaft kein Jahr bestehen würden.

Norbi

10.09.2012, 19:12 Uhr

Damals ist nicht heute....
Die Börse ist total manipuliert....
Die alten Männer sind korrupt und verlogen dazu....
Wer denen was nachmacht, dem ist nicht zu helfen....

IdolisiereNichtKleptoplutokratie

11.09.2012, 11:39 Uhr

Hören Sie bitte mit der Idolisierung dieser zwielichtigen Charakteren auf und bedenken Sie einmal kritisch die katastrophalen Folgen deren Handlungen:


Die ganz großen Betrügereien der Finanzoligarchie, Zentralbanken und der Kleptoplutokratie liegen tiefer:



Betrug 1:
Fiatschuldgeldsystem - Schaffen von Papier/Giralgeld buchgstäblich aus dem Nichts!



Betrug 2:
Fractional Reserve Banking 1;30-1:100! 
Für jedes Stück existentes Geld wird von der Bank ein Vielfaches aus der Luft geschaffen und als Darlehen dem Kunden gegeben.



Betrug 3:
Die private 'Federal Reserve’ und die privaten Banken können durch Ausdehnung und Kontraktion der Geldmenge beliebig Zyklen von Inflation und Deflation erzeugen (tun aber so, als ob sie diese verhinderten!).



Betrug 4:
Inflation = Geldvermögen wird wertlos gemacht

Deflation = Sachvermögen werden wertlos gemacht



Betrug 5:
Kleptoplutokraten kaufen immer mehr Vermögen der Bevölkerung mit dem wertlosen Papiergeld auf, daß sie der Bevölkerung aufgeschwatzt hatten.



Betrug 6:
Zins- und Zinseszins oder äußerer Krieg ruinieren den Staat zuletzt und die Rothschilds etc fangen das Spiel von neuem an!

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