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20.02.2017

17:28 Uhr

Staatsanleihekäufe

EZB erhöht die Geschwindigkeit

Die Europäische Zentralbank drückt bei ihren Staatsanleihekäufen aufs Tempo. Mit den Transaktionen wollen die Währungshüter dafür sorgen, dass Banken weniger in diese Titel investieren.

Mit ihren Käufen wollen die Währungshüter den Banken einen Anreiz bieten, mehr Kredite an europäische Unternehmen zu vergeben. dpa

EZB vor Frankfurter Bankenskyline

Mit ihren Käufen wollen die Währungshüter den Banken einen Anreiz bieten, mehr Kredite an europäische Unternehmen zu vergeben.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) erhöht bei den in Deutschland umstrittenen Staatsanleihen-Käufen die Geschwindigkeit. Die EZB und die nationalen Notenbanken der Euro-Länder nahmen in der Woche bis zum 17. Februar öffentliche Schuldtitel im Volumen von 17,19 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie sie am Montag in Frankfurt mitteilten. In der Woche davor waren es 16,91 Milliarden Euro. Seit März 2015 wurden damit Staats- und Regionalanleihen sowie Titel supra-nationaler Institutionen im Umfang von 1,371 Billionen Euro erworben.

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Mit den Transaktionen wollen die Währungshüter dafür sorgen, dass Banken weniger in diese Titel investieren. Stattdessen sollen sie mehr Kredite an Unternehmen und Haushalte vergeben, was der Konjunktur nützt und auch die Inflation anschieben soll. Das gesamte Kaufprogramm - weitere Wertpapiere wie Firmenanleihen eingeschlossen - soll noch bis Ende dieses Jahres laufen und dann ein Volumen von 2,28 Billionen Euro erreichen. Ab April soll das monatliche Volumen allerdings von 80 auf 60 Milliarden Euro sinken.

Von

rtr

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