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20.08.2012

14:33 Uhr

Staatsanleihenkäufe

Welche Möglichkeiten die EZB hat

Die Europäische Zentralbank (EZB) prüft derzeit Optionen, wie sie die Zinslast schuldengeplagter Euro-Länder durch weitere Staatsanleihenkäufe reduzieren kann. Die verschiedenen Varianten im Überblick.

"Die EZB verstößt gegen ihren Auftrag"

Video: "Die EZB verstößt gegen ihren Auftrag"

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FrankfurtBislang stehen in den Büchern der Notenbank Bonds von Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien mit einem Wert von etwas mehr als 200 Milliarden Euro. EZB-Präsident Mario Draghi hat durchblicken lassen, dass er im schlimmsten Fall bereit sei, noch weit größere Summen in die Hand zu nehmen, wenn es darum geht dem Euro das Überleben zu sichern.

Seine Bedingung: das hilfsbedürftige Land muss zuvor unter den von der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgespannten Rettungsschirm schlüpfen. Doch genau hier liegt der Haken: denn sollte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am 12. September eine Beteiligung Deutschlands an dem Schirm als verfassungswidrig einstufen, wären wohl alle Szenarien Makulatur, die Reuters nachfolgend zusammengestellt hat. Feststeht nur, dass der EZB-Rat sich bei seiner nächsten Sitzung am 6. September mit den Optionen für die zweite Auflage des Anleihekaufprogramms (SMP) befassen wird. Dass es dann schon zu wirklich weitreichenden Entscheidungen kommt, ist angesichts des Terminplans aber kaum zu erwarten.

Kommentare (8)

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1-Weltregierung

20.08.2012, 15:02 Uhr

EZB hat alle chancen, denn Geld ist eine fiktive Zahl.

Geld ist NIX wert und Geldscheine kann man nicht fressen. Das sollte jeder wissen, sonst glaubt er am Ende noch, dass diese angebliche Krise wirklich ist.

d.h. diese Krise hat SINN:

Das Netzwerk der Illuminati
Es ist der Plan der globalen Elite, die Welt zu beherrschen und ihre "eine Welt" oder ihre "Welt AG" zu etablieren. Sie wollen die Welt nicht unbedingt regieren, sondern sie total kontrollieren und besitzen. Sie wollen die weltumspannende Konzerndiktatur, wo sie dann den Vorstand bilden.

aspi

20.08.2012, 15:30 Uhr

Der gesunde Menschenverstand sagt: Wenn die EZB anbietet, ab einem Zinssatz von X unbegrenzt dauerhaft Anleihen eines Landes aufzukaufen, wird sie keine einzige ANleihe aufkaufen müssen, denn jeder private ANleihenkäufer hat ja dann neben hohen Zinsen eine EZB-Versicherung gegen Kursverluste in der Tasche. Nur Idioten würden dermaßen sichere und hochverzinste Anleihen loshaben wollen. Dementsprechend gäbe es sogar ein Gerangel um diese Anleihen, und die Zinsen sänken. Voraussetzung für diesen Kurs ist allerdings ein einigermaßen glaubhafter Konsolidierungskurs des jeweiligen Landes. Und die Zinsschwelle muss hoch genug liegen, um im Land einen Leidensdruck Richtung Einsparungen zu erhalten.

Account gelöscht!

20.08.2012, 15:59 Uhr

Warum sollte noch irgend jemand solche Anleihen kaufen, deren Zinssätz künstlich nach unten gedrückt werden? Hier kann man vielleicht das Volk verarschen, nicht jedoch die Märkte.

Tretet den Euro in die Tonne, für etwas anderes ist er nicht gut.

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