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19.06.2014

09:13 Uhr

Stabilitätspolitik

Schäuble sieht Geldpolitik nicht als Lösung

Finanzminister Schäuble widerspricht Spekulationen zu einem Streit in der Koalition über den Kurs der europäischen Stabilitätspolitik. Die Geldpolitik der vergangenen Jahre führe hingegen nicht zur endgültigen Lösung.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble: „Wir haben keine Differenzen.“ dpa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble: „Wir haben keine Differenzen.“

BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat Darstellungen über einen Streit in der Bundesregierung über den Kurs der Stabilitätspolitik in Europa widersprochen. „Wir haben ja auch keine Differenzen, sagte er am Donnerstag im Deutschlandfunk mit Blick auf Äußerungen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Dieser hatte dafür plädiert, Problemländern gegebenenfalls mehr Zeit zur Haushaltssanierung zu geben. Zugleich warnte Schäuble mit Blick auf die Rolle der Geldpolitik bei der Lösung von Schwierigkeiten: „Wir können mit der Geldpolitik dafür sorgen, dass wir vorübergehend Zeit gewinnen. Aber die Probleme lösen müsse die Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Europa befinde sich nach der EU-Staatsschuldenkrise inzwischen in einer stabilen Lage, sagte Schäuble weiter. Über den Berg sei man aber noch nicht. Er sprach auch davon, dass derzeit "Geld fast in einem Übermaß nach Europa strebt".

Von

rtr

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

19.06.2014, 10:44 Uhr

Schäuble ist einer der unglaubwürdigsten Politiker. Dem würde ich keinen Groschen leihen - 10 Cent kriegte er geschenkt. Aber über ihn kommt die Enteignung für das "politische Projekt".

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19.06.2014, 11:16 Uhr

Der Bundesfinanzminister verschweigt den weit folgenreicheren Streit in der EU, wonach Frankreich und Italien ihre Stimme für Juncker als EU–Präsidenten verweigern wollen, wenn der Euro nicht abgewertet, d.h. aufgeweicht wird. Vor allem die Bundeskanzlerin befindet sich da in einem üblen, selbst verschuldeten Dilemma. Dem bereits weitgehend gescheiterten „Fiskal- und Stabilitätspakt“ würde das endgültige Aus drohen. Herr Schäuble sollte besser dazu Stellung nehmen; denn eine Euro–Abwertung würde vor al-lem die Bevölkerung der BRD (be) treffen. Von seinen früheren Selbst- und Fremdtäu-schungen, dass die Euro–Krise überwunden sei, rückt er immerhin ganz „laaangsam" ab.

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19.06.2014, 11:34 Uhr

Während Gabriel ein dumm-dreister, aufgeblasener Schaumschläger ist,
ist Schäuble ein hinterhältiger, gefährlicher Fanatiker.

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