Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.04.2013

15:42 Uhr

Streit über künftigen Kurs

Einige US-Notenbanker wollen die Gelddrucker anhalten

Angesichts der etwas stabileren US-Konjunktur fordern einzelne Notenbanker den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik. Die Fed könnte noch im Sommer damit beginnen, geht aus dem Protokoll der März-Sitzung hervor.

Die Debatte innerhalb der US-Notenbank über ein baldiges Ende der expansiven Geldpolitik wird immer intensiver geführt. dapd

Die Debatte innerhalb der US-Notenbank über ein baldiges Ende der expansiven Geldpolitik wird immer intensiver geführt.

WashingtonEinige führende US-Notenbanker wollen die milliardenschweren Staatsanleihenkäufe der Federal Reserve zur Stützung der Wirtschaft möglichst schnell beenden. Das geht aus dem am Mittwoch in Washington veröffentlichten Protokoll der März-Sitzung des für die Geldpolitik entscheidenden Offenmarktausschusses (FOMC) der Fed hervor. Demnach seien - wie bereits zuvor - erneut "einige Mitglieder" des FOMC dafür gewesen, die lockere Geldpolitik möglichst bald zu beenden, aus Sorge über den Aufbau möglicher Risiken für die Finanzstabilität. Die Mehrheit des Ausschusses sei aber weiterhin der Ansicht gewesen, dass die Vorteile des aktuellen Kurses mögliche Kosten überwiegen.

Das Protokoll wurde früher als erwartet veröffentlicht. Zur Begründung erklärte die Zentralbank, die Mitschrift sei einigen Personen unbeabsichtigt vor dem eigentlich für den Abend geplanten Veröffentlichungszeitpunkt zugestellt worden.

Von

rtr

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

JJJ

10.04.2013, 15:56 Uhr

"die Mitschrift sei einigen Personen unbeabsichtigt vor dem eigentlich für den Abend geplanten Veröffentlichungszeitpunkt zugestellt worden"

Goldman Sachs, JP Morgan und Konsorten wissen sowas IMMER vorher. Ein Schelm wer böses dabei denkt...

Insider

10.04.2013, 16:18 Uhr

Natürlich haben die Angst.Die FED Bilanz ist aufgebläht.Sorgen machen mir hier weniger die Staatsanleihen,als die Immo-Kredite, die die FED zur Zeit hält.

Klaus

10.04.2013, 16:48 Uhr

...also was kann der einzelne Mensch machen?

Privat: Rechnungen bezahlen und überschüssiges Geld zum Teil unter die Matratze legen und zum Teil ausgeben. Blos kein "Angstsparen" und blos nicht zusätzlich verschulden.

Die Probleme der anderen - Portugal, Grichenland, Slowakei etc - sind morgen vieleicht auch unsere Probleme...

Es ist eine komische Situation entstanden. Gold sinkt, Immobilien sinken, Investitionen unsicher (Schiffe,Firmen, Geld-Konten etc.). Cina läuft nicht rund, Indien hat einen erheblichen Rückgang in der Neuzulassung der PKWs (25%) ggü. Vorjahr. Meiner Meinung nach braut sich da was zusammen.
Es paßt nichts zusammen...das Meer geht zurück...Komisch!!!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×